Vizepräsident bietet Flugticket an
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Eklat bei Republikaner-Konferenz: Demonstrant unterbricht Vance – „Ich kauf dir das Flugticket“
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Ein Demonstrant unterbricht die Rede von US-Vize Vance mit einer mexikanischen Flagge – der Vizepräsident kontert mit einem Angebot: ein Flugticket.
Dallas – Die Rede von Vizepräsident JD Vance wurde von einem Demonstranten unterbrochen, der eine mexikanische Flagge schwenkte, die laut Vance inzwischen zum „Symbol der radikalen Linken“ geworden sei. Vance stand am zweiten Tag der Zwischenwahl-Konferenz des Republikanischen Nationalkomitees kurz nach 21.30 Uhr auf der Bühne, als etwa zur Hälfte seiner Rede ein Zwischenrufer ihn unterbrach. Der Demonstrant schwenkte eine mexikanische Flagge, und Vance legte seine Rede kurzzeitig auf Eis, um den Vorfall aufzugreifen.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com.
„Nun, mein Freund, wenn du Mexiko so sehr liebst, dann verpiss dich rüber. Ich kauf dir das Flugticket“, sagte Vance. Anschließend erklärte er, er müsse seine Rede wohl ändern, weil „wir gerade das Symbol der radikalen Linken entdeckt haben“, nämlich einen „Idiot“, der eine mexikanische Flagge schwenke, „wenn er die Flagge der Vereinigten Staaten von Amerika schwenken sollte“.
Ein Teilnehmer fing an, den Demonstranten anzuschreien: „Hau verdammt noch mal ab“, wie Alex Rouhandeh von Newsweek berichtete. Neben der mexikanischen Flagge hielt der Demonstrant auch eine Flagge der Palästinensischen Autonomiebehörde in die Höhe. Die Unterbrechung erfolgte, als Vance eine Rede hielt, in der er sich auf das konzentrierte, was er als „Geburtsrecht“ amerikanischer Staatsbürger bezeichnete, und argumentierte, die Republikaner kämpften dafür, Chancen für künftige Generationen zu bewahren.
Vance inszeniert Vorfall als Symbol politischer Gegensätze
Vor dem Protest hatte er sich in großen Teilen seiner Ausführungen mit Familie, Bildung, Arbeitsplätzen und öffentlicher Sicherheit beschäftigt und dabei die Prioritäten der Republikaner denen der Demokraten gegenübergestellt. Vance lobte die Trump-Regierung für ihren Umgang mit der Einwanderung und für das Vorgehen gegen Unternehmen, die massenhaft Häuser aufkaufen, was die Immobilienpreise in die Höhe getrieben und es vielen Menschen erschwert habe, Wohneigentum zu erwerben. Nachdem der Demonstrant hinausbegleitet worden war, kehrte Vance immer wieder zu dem Vorfall zurück und deutete ihn als Beleg für größere politische Konfliktlinien.
Er sagte den Anwesenden, dass der Demonstrant zwar eine ausländische Flagge geschwenkt habe, die Republikaner aber weiterhin „die amerikanische Flagge schwenken und für den amerikanischen Traum kämpfen“ würden. Anschließend argumentierte er, die Amerikaner müssten das schützen, was er das Versprechen des Landes nannte: „ein sicheres Zuhause, eine gute Schule, eine glückliche Familie“ und „eine Zukunft, die besser ist als die Vergangenheit“. Vance verband den Protest später mit seiner umfassenderen Kritik an Demokraten und progressiven Aktivisten, denen er vorwarf, den Kurs des Landes zu bestimmen.
Vance zu den Zwischenwahlen: Warnung vor „Radikalen“ und Fokus auf Einwanderung
„Wir müssen im November ein Signal senden, dass dieses Land nicht den Radikalen gehört. Es gehört nicht den Bürokraten. Es gehört nicht dem Meistbietenden“, sagte er. „Dieses Land wurde uns von unseren Eltern und deren Eltern vor ihnen übergeben.“ Die Rede kreiste immer wieder um Einwanderung und Grenzsicherheit, Themen, die zu zentralen Botschaften der Trump-Regierung und des republikanischen Wahlkampfs zu den Zwischenwahlen geworden sind.
Vance lobte später, was er als Bemühungen der Regierung beschrieb, die illegale Einwanderung zu verringern, und nannte sie „die erste Regierung in den letzten 80 Jahren, die die Invasion an der Grenze umkehrt“. Zudem hob er die Einwanderungsfrage hervor, während er argumentierte, die Republikaner würden Arbeitsplätze für amerikanische Staatsbürger priorisieren. In seiner gesamten Ansprache stellte Vance die anstehenden Wahlen als Entscheidung zwischen dem, was er „die Partei des gesunden Menschenverstands“ und „die Partei der Verrückten“ nannte, dar.
Republikaner mobilisieren für die Zwischenwahlen im November