Volkswagen-Aktie fällt wegen Milliardenabschreibung auf Porsche
Wirtschaft
Das Drehbuch ist bekannt, wirkungsvoll aber bleibt es trotzdem: Die wirklich wichtigen Nachrichten verbreiten sie im Volkswagen-Konzern bevorzugt am frühen Freitagabend, irgendwann um 18 Uhr herum. Dass die Dramaturgie diesmal nicht ganz stimmte – die Familien-Holding der Porsches und Piëchs reagierte per Ad-hoc-Meldung um 17.19 Uhr auf eine VW-Meldung, die der Konzern zwar auf seine Website gestellt, aber nicht verschickt hatte –, änderte daran nichts: Die Aufregung war riesig, die Aktien des VW-Konzerns, seiner Sportwagen-Tochter Porsche AG und der Familien-Holding Porsche SE rauschten kurz vor Börsenschluss nach unten.