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Volkswagen: VW-Absatz sinkt im zweiten Quartal um 8,6 Prozent

Wirtschaft

Der Volkswagenkonzern hat nach eigenen Angaben im zweiten Quartal 2026 knapp 2,1 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insbesondere die Verkäufe auf dem wichtigsten Absatzmarkt China brachen ein, und zwar um 36,6 Prozent. In Nord- und Südamerika sowie in Europa gab es leichte Zuwächse.

Bei der Kernmarke Volkswagen gingen die Auslieferungen um 14 Prozent auf 1,02 Millionen Fahrzeuge zurück. VW-Tochter Audi verzeichnete ein Minus von 8,2 Prozent auf 367.000 Autos. Porsche hatte bereits einen Rückgang um 16 Prozent bei den Auslieferungen im ersten Halbjahr gemeldet. Im zweiten Quartal lag das Minus sogar bei 18 Prozent auf noch 61.300 Sport- und Geländewagen. Skoda meldete dagegen fast 5 Prozent Plus auf knapp 284.000 Autos.

E-Auto-Verkauf in China und USA deutlich zurückgegangen

Im Bereich Elektroautos ist VW in Europa klarer Marktführer und verkaufte im ersten Halbjahr 377.000 Autos, ein Plus von 8,4 Prozent. In China waren es aber nur knapp 30.900 Elektroautos (minus 47,9 Prozent), in den USA nur 9.800 (minus 68,8 Prozent). Die Entwicklung in den USA führt der Konzern darauf zurück, dass dort Förderprogramme für E-Autos ausgelaufen sind. Hinzu kämen die Auswirkungen der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

Der Auftragseingang für Elektroautos entwickelt sich nach Konzernangaben positiv. Für die neuen Elektro-Einstiegsmodelle von VW, Skoda und Cupra wie den ID. Polo lägen bereits mehr als 54.000 Bestellungen vor, sagte Audi-Vertriebsvorstand Marco Schubert, der das Ressort auch im Gesamtkonzern betreut. »Das liegt deutlich über unseren Erwartungen.« Der Auftragsbestand vollelektrischer Fahrzeuge in Europa habe sich gegenüber Ende vergangenen Jahres insgesamt um mehr als 50 Prozent erhöht. Fast ein Drittel des Auftragsbestandes in Europa entfalle inzwischen auf reine Batterieautos.

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