Vollmond im Juli 2026: Das ist die Bedeutung des Heumonds
Der Sommer-Vollmond im Juli 2026 fällt auf einen Mittwochabend. Am 29. Juli wird er den Himmel hell erleuchten. Das wird jedoch nicht das einzige Himmelsspektakel sein, das uns im Juli erwartet. Die wohl geläufigste Bezeichnung für den Vollmond im Juli ist der Heumond. Um diese Zeit wird das Heu geerntet, daher hat er seinen Namen bekommen. Auch die Bezeichnung Heuet ist recht geläufig. Ein weiterer bekannter Name ist „Bockmond“. Im Englischen wird er auch als „Buck Moon“ bezeichnet. Das resultiert daher, dass im Hochsommer die männlichen Hirsche ihre Geweihe bekommen. Die Bezeichnungen stammen meist von einem alten Bauernkalender ab. Teils kommen sie auch aus anderen Kulturen. Manchmal wird der Juli-Vollmond auch Donnermond, Bärenmond, Würzmond oder Sonnenmond genannt. Diese Namen kommen nicht nur von der Beobachtung des Wetters, sondern auch von den Tieren oder den Pflanzen der warmen Jahreszeit. Noch vor dem Vollmond am 29. Juli beginnt das nächste Himmelsereignis. Der Sternschnuppenstrom der Delta-Aquariiden nimmt Mitte Juli seinen Anfang und erreicht Ende Juli seinen Höhepunkt. In der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 2026 ist die beste Zeit, um etwas zu sehen. Bei gutem Wetter und klarem Himmel können bis zu 25 Sternschnuppen pro Stunde gezählt werden. Die Delta-Aquariiden besuchen den Nachthimmel jedes Jahr um die gleiche Zeit. Die Bedingungen zur Beobachtung sind dieses Jahr allerdings nicht so gut, denn der Vollmond steht nur einen Tag zuvor am Himmel. Der Mond leuchtet daher sehr hell. Das kann es schwieriger machen, die Sternschnuppen tatsächlich zu entdecken. Ein Vollmond entsteht immer dann, wenn der Mond auf seiner Bahn um die Erde genau gegenüber der Sonne steht. Das bedeutet, dass Sonne, Erde und Mond in einer Linie liegen. Die Erde ist dabei in der Mitte. Die Sonne beleuchtet die komplette Seite des Mondes. Von der Erde aus wird er dann als Vollmond am Nachthimmel gesehen. Ein Vollmond ist aber nicht immer gleich groß oder gleich hell, das lässt sich sogar beobachten. Diese Unterschiede kommen daher, dass der Mond die Erde nicht auf einer runden Kreisbahn, sondern auf einer leicht ovalen Bahn umrundet. Dadurch ist der Abstand zwischen der Erde und dem Mond nicht immer gleich groß. Dieser ist mal näher und mal weiter entfernt. Wenn ein Vollmond genau in dem Moment stattfindet, in dem der Mond nah an der Erde ist, dann ist er am Himmel größer und heller als normalerweise. Dieses Phänomen nennt man dann Supermond. Vollmondnächte haben auch ganz besondere Auswirkungen auf das Meer. Der Mond hat eine starke Anziehungskraft auf die Erde. Daher kommen die Gezeiten. Befinden sich der Mond und die Sonne gegenüber voneinander mit der Erde dazwischen, wird das Wasser stärker angezogen. Dadurch kann die sogenannte „Springflut“ entstehen. Das sind besonders hohe Flutstände. Der Name kommt vom Wort „springen“, oder auch „aufschnellen“. Auch bei Neumond, wenn Sonne und Mond auf derselben Seite der Erde stehen, kommt es manchmal zu höheren Wasserständen. Die Mondphasen haben also direkten Einfluss darauf, dass Ebbe und Flut etwas deutlicher spürbar sind.