DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,80 % 62.189,65 Pkt 07:45:03 Gold -0,22 % 4.029,70 USD 23:22:10 Silber -0,62 % 54,01 USD 23:21:12 Brent -0,38 % 110,32 USD 23:21:30 WTI -0,35 % 101,40 USD 23:21:51 Bitcoin -0,26 % 79.814,51 USD 23:32:35 EUR/USD -0,39 % 1,11770 USD 23:31:43 EUR/GBP +0,05 % 0,83750 GBP 23:32:34 EUR/CHF +0,50 % 0,92460 CHF 23:32:35 EUR/JPY +0,24 % 176,020 JPY 23:32:36

Volvo: Aktie von Autohersteller verliert zeitweise mehr als 30 Prozent

Wirtschaft

In China bricht der Umsatz von Volvo nahezu um die Hälfte ein, auch in den USA läuft es schwach. Nun will der Autokonzern knapp sechs Prozent der Stellen weltweit kürzen.

Volvos zum Export in China: Die Sanierung des Konzerns wird durch den Absatzrückgang in China und die Zölle in den USA erschwert. Foto: AFP

Frankfurt. Volvo Car baut weltweit weitere 2500 Stellen ab. Das teilte der schwedische Autohersteller am Freitag bei der Vorlage der Quartalszahlen mit. Gründe sind der Absatzrückgang in China und die Zölle in den USA, die die Sanierung des Konzerns erschweren.

Die Kürzungen entsprechen rund sechs Prozent der weltweiten Belegschaft. In Schweden fallen 2000 Stellen weg. Volvo will damit jährlich rund fünf Milliarden Kronen (etwa 450 Millionen Euro) einsparen. Das Programm kommt zu einer früheren Restrukturierung mit rund 3000 Stellen hinzu.

Die Aktie fiel in Stockholm zeitweise um mehr als 31 Prozent auf 9,70 Kronen. Am Vormittag legen die Papiere wieder knapp zu, notieren aber weiterhin 27 Prozent unter dem Vortagesschluss. In diesem Jahr hat das Papier mehr als zwei Drittel an Wert verloren.

Umsatz in China halbiert sich – auch in USA schwach

Konzernchef Hakan Samuelsson sagte im Interview mit Bloomberg Television: „Die Möglichkeit, im Westen entwickelte Autos in China zu verkaufen, ist mehr oder weniger verschwunden.“ Die Auslieferungen in China sanken im dritten Quartal um mehr als 40 Prozent. Der Umsatz dort halbierte sich im Jahresvergleich nahezu. Einheimische Marken dominieren bei Elektroautos, zudem schrumpft der Gesamtmarkt wegen einer Konsumkrise.

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