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Volvo: Umsatzeinbruch in China zwingt Autobauer zum Abbau von 2500 Stellen

Wirtschaft

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Umsatzeinbruch in China und den USA Volvo baut nach Verlusten 2500 Stellen ab

Volvo Cars verzeichnet Milliardenverluste und reagiert mit einem Sparprogramm: Rund 2500 Stellen fallen weg. Nicht nur der chinesische Markt schwächelt, auch die Politik der USA stellt den Autobauer vor Herausforderungen.

23.10.2026, 10.51 Uhr

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Der schwedische Autobauer Volvo Cars streicht nach starken Umsatzeinbrüchen im Quartal weltweit 2500 Arbeitsplätze. Vorstandschef Hakan Samuelsson will damit die jährlichen Kosten um rund 5 Milliarden schwedische Kronen (450 Millionen Euro) senken, teilte das Unternehmen in Göteborg mit.

Allein in Schweden fallen 2000 Arbeitsplätze weg. Den Stellenabbau will Volvo mit Abfindungsangeboten erleichtern.

Im dritten Quartal rutschte der Autobauer, der unter Kontrolle des chinesischen Konzerns Geely steht, auch wegen der Krise in China in die roten Zahlen. Der Absatz sank um 11 Prozent auf rund 141.300 ausgelieferte Fahrzeuge, der Umsatz brach um fast ein Viertel auf 66,9 Milliarden Kronen ein.

Der Verlust vor Zinsen und Steuern lag bei 5,6 Milliarden Kronen – ein Jahr zuvor verzeichnete Volvo noch einen operativen Gewinn von 6,4 Milliarden. Unter dem Strich stand ein Minus von 5,7 Milliarden Kronen (513 Millionen Euro), nachdem Volvo im Vergleichszeitraum noch 4,5 Milliarden Kronen Gewinn erzielt hatte.

Neben China schwächelten auch die USA

Die Probleme hatten sich bereits abgezeichnet. Anfang Oktober kassierte Samuelsson die Jahresprognose. »Das dritte Quartal war sehr enttäuschend«, schrieb er nun in seinem Brief an die Aktionäre. Neben China schwächelte auch das Geschäft in den USA. Damit trugen zwei zentrale Märkte nicht zum Gewinn bei, erklärte der Manager.

In China schrumpft der Markt für etablierte Premiummarken deutlich. Volvos Umsatz dort halbierte sich im Vergleich zum Vorjahr fast. Auch deutsche Hersteller wie Mercedes-Benz, BMW und Audi kämpfen in dem einstigen Wachstumsmarkt mit harter Konkurrenz und fallenden Preisen.

In den USA belasten Volvo weiter sowohl die Einfuhrzölle auf EU-Autos als auch wegfallende Kaufanreize für Fahrzeuge mit Elektroantrieben.

Samuelsson hatte bereits im vergangenen Jahr Stellen abgebaut. Von ehemals 43.000 Beschäftigten im Vorjahreszeitraum waren in den ersten neun Monaten 2026 noch rund 39.300 übrig.

Der schwedische Lkw-Bauer Volvo AB ist seit Jahrzehnten von Volvo-Cars-Autobauer getrennt. Im Gegensatz zu dem Autohersteller legte er zuletzt deutlich in der Profitabilität zu.

klk/dpa

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