DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,28 % 52.362,95 Pkt 19:36:23 S&P 500 +1,23 % 7.717,70 Pkt 19:36:17 Nasdaq +1,95 % 26.460,95 Pkt 19:36:21 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,76 % 4.069,20 USD 19:26:19 Silber +0,35 % 54,30 USD 19:26:17 Brent -5,51 % 109,43 USD 19:26:19 WTI -1,79 % 99,94 USD 19:26:21 Bitcoin +0,64 % 80.520,48 USD 19:36:11 EUR/USD -0,70 % 1,11400 USD 19:35:44 EUR/GBP -0,26 % 0,83630 GBP 19:36:23 EUR/CHF -0,16 % 0,92260 CHF 19:36:23 EUR/JPY -0,03 % 175,859 JPY 19:36:23

Von der katatonen Schizophrenie zur Katatonie

Gesundheit

Katatonie gilt vielfach immer noch als Unterform der Schizophrenie. Tatsächlich handelt es sich um ein komplexes neuropsychiatrisches Syndrom, das bei verschiedenen psychischen, neurologischen, internistischen und substanzinduzierten Erkrankungen auftreten kann. Dem trägt auch die ICD-11 Rechnung.

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Katatonie gehört zu den klinischen Syndromen, die trotz ihrer potenziell schwerwiegenden Folgen häufig nicht erkannt werden, erklärte Prof. Dr. Oliver Pogarell, Stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am LMU Klinikum München, auf dem DGPPN- Kongress. Nach seiner Einschätzung liegt dies nicht zuletzt an den bisherigen diagnostischen Klassifikationen. Die Katatonie werde „zwangsläufig häufig mit Schizophrenie in Verbindung gebracht“, obwohl katatone Phänomene weit über den schizophrenen Formenkreis hinausreichen.

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