Vor Balmoral-Einladung: Prinz Harry und Herzogin Meghan müssen Vertrauens-Test bestehen
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) hoffen offenbar weiter auf eine Annäherung an die Royal Family. Doch bevor es zu einem möglichen Wiedersehen auf Schloss Balmoral kommt, steht laut einer Royal-Expertin zunächst eine entscheidende Bewährungsprobe an. Balmoral bleibt für Harry und Meghan vorerst außer Reichweite Wenn König Charles III. im Spätsommer traditionell mehrere Wochen auf Schloss Balmoral in Schottland verbringt, versammeln sich dort üblicherweise zahlreiche Mitglieder der königlichen Familie. Für Prinz Harry und Herzogin Meghan dürfte eine Einladung jedoch weiterhin in weiter Ferne liegen. Die Sussexes haben sich seit Jahren nicht mehr auf dem schottischen Landsitz aufgehalten. Meghan soll Balmoral zuletzt im August 2018 besucht haben, kurz nach ihrer Hochzeit mit Harry. 2019 verzichtete das Paar auf die Reise nach Schottland und verbrachte stattdessen Zeit mit Sohn Archie auf Ibiza. Seitdem sollen keine weiteren Einladungen erfolgt sein. Spätestens seit dem Rückzug der Sussexes aus ihren royalen Pflichten im Jahr 2020 gilt das Verhältnis zur Königsfamilie als schwer belastet. Adelsbiografin Sally Bedell Smith brachte das Problem bereits im vergangenen Jahr auf den Punkt. Gegenüber dem „People“-Magazin erklärte sie: „Das grundlegende Problem ist das Vertrauen.“ Zudem sagte sie: „Der König und William trauen Harry und Meghan keine vertraulichen Gespräche zu.“ ANZEIGE ANZEIGE Royal-Expertin spricht von entscheidendem Vertrauens-Test Zuletzt gab es allerdings neue Hoffnungen auf eine vorsichtige Annäherung. Berichten zufolge empfing König Charles Harry, Meghan sowie die gemeinsamen Kinder Archie und Lilibet auf seinem Landsitz Highgrove. Mehrere Medien berichteten, dass es sich um das erste bewusste Treffen der Kinder mit ihrem Großvater seit Jahren gehandelt haben könnte. Genau dieses Treffen könnte nun zum Prüfstein werden. Die ehemalige BBC-Königshauskorrespondentin Jennie Bond erklärte gegenüber dem „Mirror“: „Ich denke, die Annäherung zwischen dem König und den Sussexes verläuft noch sehr behutsam.“ Besonders wichtig sei nun, ob Informationen über das private Treffen vertraulich bleiben. Bond betont: „Alle warten gespannt darauf, ob die Privatsphäre des jüngsten Treffens in Highgrove gewahrt bleibt. Bislang läuft alles gut - keine Details sind durchgesickert, keine Gerüchte über veröffentlichte Fotos. Und das muss auch so bleiben.“ Warum William eine Einladung nach Balmoral erschweren könnte Doch selbst wenn dieser Vertrauens-Test bestanden wird, sieht Bond weitere Hürden. Vor allem Prinz William könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. „Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass Harry und Meghan nach Balmoral eingeladen werden, wenn William und seine Familie dort sind. Andere Familienmitglieder müssten selbstverständlich gefragt werden, ob sie gleichzeitig dort sein möchten“, erklärt die Royal-Expertin. Hinzu kommt die besondere Bedeutung des Schlosses für die Familie. „Das Schloss ist für die königliche Familie beinahe ein heiliger Ort. Dort war die verstorbene Königin am glücklichsten und dort starb sie. Es ist der Ort, an dem sich die Familie wirklich frei und entspannt fühlt. Sie können ihre Wachsamkeit ablegen, und dieses Gefühl müssten sie auch dann noch haben, wenn Harry und Meghan dort wären.“