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Vor dem Bayern-Spiel: Entscheidung um Elversberg-Trainer gefallen

Sport

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Abgeschmettert! Das Sportgericht des DFB hat den Einspruch der SV Elversberg gegen den Platzverweis für ihren Trainer Vincent Wagner vom vergangenen Samstag verworfen. Damit fehlt der Erfolgscoach den Saarländern beim Spitzenspiel gegen den FC Bayern am kommenden Sonntag.

In einer Mitteilung des DFB heißt es dazu: „Das Sportgericht sah keine Anhaltspunkte für einen offensichtlichen Irrtum des Schiedsrichters gemäß § 11 Nr. 3 der DFB -Rechts- und Verfahrensordnung und damit für eine ausnahmsweise Aufhebung der automatischen Sperre. Nach der Rechtsprechung der UEFA ist ein solcher Ausnahmetatbestand nur dann gegeben, wenn eine Personenverwechselung vorliegt oder es zwischen Trainer und Schiedsrichter keinerlei Kontakt gab und sich der vom Platz gestellte Trainer auch sonst in keiner Weise sportwidrig verhalten hat.“

Elversberg ohne Coach gegen die Bayern!

Der Vorwurf gegen Wagner sei durch die TV-Bilder bewiesen worden. Damit würde es sich laut DFB um eine Tatsachenentscheidung handeln, „an die auch die Sportgerichte grundsätzlich gebunden seien“. Elversberg hat 24 Stunden Zeit, Einspruch beim DFB-Sportgericht einzulegen.

Wagner hatte schon am Samstag mit einer Sperre gerechnet und dies auch relativ gelassen hingenommen. Er hatte darauf hingewiesen, dass er sich für sein Trainerteam freue, da der Fokus dann mehr auf seinen Assistenten liegen würde.

Wagner hatte im Sommer 2025 das schwere Erbe von Horst Steffen in Elversberg angetreten, der mit den Saarländern erst in der Relegation gegen Heidenheim am Aufstieg gescheitert war und dann zu Werder Bremen gewechselt war.

Der gebürtige Nordhausener hatte zuvor drei Jahre die 2. Mannschaft der TSG Hoffenheim trainiert und bis in die 3. Liga geführt. Mit Elversberg gelang ihm schließlich der große Wurf, der Aufstieg in die 1. Liga – und das mit technisch hoch anspruchsvollem Offensivfußball.

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