Vor diesem Tag sollten Sie keine SpaceX-Aktien kaufen, warnt Cramer
Die SpaceX-Aktie liegt rund 50 Prozent unter ihrem Hoch. Trotzdem bremst Jim Cramer die Käufer – weil ausgerechnet jetzt falsches Timing teuer werden kann. Für Sie zusammengefasst Aktie rund 50 Prozent unter Allzeithoch, Wert halbiert Ablauf der Sperrfrist gibt bis zu 911,5 Mio Aktien frei Cramer rät vor großem Einstieg zu warten wegen Risiken Report: Achtung, Korrektur! Die Euphorie rund um SpaceX bekommt immer tiefere Risse. Nur wenige Wochen nach dem Börsendebüt steht die Aktie deutlich unter Druck. Das Papier schloss am Mittwoch bei 112,55 US-Dollar auf einem neuen Schluss-Tief und liegt damit rund 30 Prozent unter dem Eröffnungskurs von 150 US-Dollar. Vom Allzeithoch bei 225,64 US-Dollar, das die Aktie Mitte Juni erreicht hatte, beträgt der Rückgang inzwischen etwa 50 Prozent. Der Börsenwert ist damit von kurzzeitig rund 3 Billionen US-Dollar auf etwa 1,5 Billionen US-Dollar gefallen. Ausgerechnet vor den ersten Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen wächst nun die Nervosität. SpaceX will am 4. August berichten, zwei Tage später läuft eine wichtige Sperrfrist für Insiderverkäufe aus. Dann könnten bis zu 911,5 Millionen Aktien zum Verkauf freigegeben werden, rund 20 Prozent der bislang gesperrten Anteile berechtigter Mitarbeiter und Frühinvestoren. Weitere Tranchen sollen bis Ende Oktober folgen. Für eine Aktie, die ohnehin stark schwankt und bei der der Short-Anteil bereits bei mehr als 30 Prozent des Streubesitzes liegt, ist das ein erheblicher zusätzlicher Druckpunkt. Anzeige Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Space Exploration Technologies Corp! Long 106,86€ 0,89 × 11,03 Zum Produkt Short 118,11€ 0,96 × 10,26 Zum Produkt Jim Cramer bleibt zwar langfristig bullish für Elon Musk und SpaceX, warnt Anleger aber vor zu frühem Nachkaufen. In seiner CNBC-Sendung Mad Money sagte er: "Wenn Sie SpaceX kaufen möchten, kaufen Sie vielleicht ein wenig, aber ich bitte Sie inständig: Wenn Sie groß einsteigen wollen, warten Sie zumindest ab, bis die erste Sperrfrist für Insiderverkäufe am kommenden Donnerstag abläuft, und lassen Sie den Aktienkurs erst weiter sinken, bevor Sie den Kauf tätigen." Sein Argument ist simpel: Mehr handelbare Aktien können zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen. "Generell führt ein größeres Angebot zu niedrigeren Kursen", sagte Cramer. Exklusiv für wallstreetONLINE UserEröffnen Sie bis zum 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten Sie einen Anteil Ihrer Lieblingsaktie in unserer Auswahl im Wert von 50 Euro. Auch operativ ist die Lage nicht eindeutig. Für das zweite Quartal werden laut Stocktwits ein Umsatz von 6,8 Milliarden US-Dollar und ein Verlust von 0,22 US-Dollar je Aktie erwartet. Im ersten Quartal soll SpaceX bei 4,7 Milliarden US-Dollar Umsatz einen Nettoverlust von 4,3 Milliarden US-Dollar verbucht haben. Für 2025 stehen den Angaben zufolge 18,7 Milliarden US-Dollar Umsatz und ein Nettoverlust von 4,9 Milliarden US-Dollar in den Büchern. Seit der Gründung summieren sich die Verluste laut Prospekt auf 41,3 Milliarden US-Dollar. Profitabel ist demnach vor allem Starlink, während das KI-Geschäft und das Raketengeschäft Verluste schreiben. Gleichzeitig gibt es weiter operative Hoffnung. Der jüngste Starship-Testflug brachte technische Fortschritte, die Deutsche Bank bewertet die Aktie mit "Kaufen" und sieht mit einem Kursziel von 255 US-Dollar erhebliches Potenzial. Doch kurzfristig überlagern Lock-up-Risiken, Quartalsverluste und hohe Short-Positionen die langfristige Fantasie. Cramers Botschaft ist deshalb keine Absage an SpaceX, sondern eine Warnung vor falschem Timing: Erst sollen die Zahlen kommen, dann der Insider-Verkaufsdruck – und erst danach könnte sich zeigen, ob der Absturz eine Chance oder nur der nächste Warnschuss war Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion Die SpaceX Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,57 % und einem Kurs von 99,67EUR auf Tradegate (30. Juli 2026, 12:07 Uhr) gehandelt. Achtung, Korrektur! 5 Werte vor dem Abgrund wallstreetONLINE Redaktion 0 Follower Autor folgen Mehr anzeigen Melden Sie sich HIER für den Newsletter der wallstreetONLINE Redaktion an - alle Top-Themen der Börsenwoche im Überblick! Verpassen Sie kein wichtiges Anleger-Thema! Für Beiträge auf diesem journalistischen Channel ist die Chefredaktion der wallstreetONLINE Redaktion verantwortlich. Die Fachjournalisten der wallstreetONLINE Redaktion berichten hier mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Partnerredaktionen exklusiv, fundiert, ausgewogen sowie unabhängig für den Anleger. Die Zentralredaktion recherchiert intensiv, um Anlegern der Kategorie Selbstentscheider relevante Informationen für ihre Anlageentscheidungen liefern zu können. NEU: Podcast "Börse, Baby!" Mehr anzeigen NEU: Podcast "Börse, Baby!" bei Google bevorzugen.Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen