Vor Härtetest gegen Aston Villa: Zwei Bayern-Stars fehlen im Training
Der FC Bayern muss vor dem bislang anspruchsvollsten Test der Saisonvorbereitung um Joshua Kimmich bangen. Der Mittelfeldchef fehlte am Donnerstag im Abschlusstraining vor der Partie gegen Aston Villa. Die Münchner sprechen jedoch von einer reinen Vorsichtsmaßnahme. Nach dem 2:1-Erfolg gegen Jeju SK wartet auf den FC Bayern mit Europa-League-Sieger Aston Villa der erste echte Härtetest der Sommervorbereitung. Trainer Vincent Kompany hatte bereits angekündigt, die Belastung seiner WM-Rückkehrer schrittweise zu erhöhen. Ausgerechnet vor dem Duell in Hongkong könnte der Belgier nun allerdings auf Joshua Kimmich verzichten müssen. Wie der Rekordmeister mitteilte, nahm der 31-Jährige nicht am Abschlusstraining teil. Grund sind leichte Adduktorenprobleme. Bayern setzt bei Kimmich auf Vorsicht Nach Angaben des Vereins handelt es sich bei der Trainingspause um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Angesichts des nahenden Pflichtspielstarts möchten die Verantwortlichen keinerlei Risiko eingehen. Bereits in gut zwei Wochen steht mit dem Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Entsprechend dürfte Kompany einen leicht angeschlagenen Leistungsträger in einem Testspiel kaum unnötig belasten. Ob Kimmich am Freitag gegen Aston Villa dennoch auflaufen kann, bleibt derzeit offen. Auch Ndiaye muss kürzer treten Neben Kimmich fehlte auch Bara Sapoko Ndiaye im Mannschaftstraining. Das 18-jährige Mittelfeldtalent laboriert an einer Knieprellung und dürfte das Duell mit Aston Villa ebenfalls verpassen. Personell ist der FC Bayern ohnehin nicht komplett. Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano befinden sich nach ihrer Teilnahme an der Weltmeisterschaft weiterhin im Sonderurlaub und stoßen erst nach der Asienreise wieder zur Mannschaft. Für Kompany steht deshalb weiterhin die Belastungssteuerung im Vordergrund. Bereits nach dem Spiel gegen Jeju SK hatte der Bayern-Coach angekündigt, die Einsatzzeiten der Nationalspieler behutsam zu erhöhen. Der Fokus liegt klar darauf, zum Supercup und Bundesliga-Auftakt möglichst alle Leistungsträger fit zur Verfügung zu haben.