DAX +0,48 % 26.126,30 Pkt 18:00:00 MDAX -0,26 % 32.426,33 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,15 % 6.476,98 Pkt 18:00:00 Dow Jones +2,20 % 54.349,12 Pkt 23:22:16 S&P 500 +1,62 % 7.723,55 Pkt 22:41:45 Nasdaq +1,73 % 26.363,44 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,01 % 64.969,36 Pkt 03:40:25 Gold +6,18 % 4.348,60 USD 03:45:27 Silber +3,94 % 62,42 USD 03:45:12 Brent +0,93 % 80,10 USD 03:45:28 WTI 0,00 % 75,77 USD 03:45:25 Bitcoin -0,08 % 64.550,21 USD 03:55:24 EUR/USD +0,23 % 1,15580 USD 03:54:55 EUR/GBP +0,07 % 0,85790 GBP 03:55:26 EUR/CHF -0,15 % 0,93160 CHF 03:55:26 EUR/JPY +0,17 % 182,164 JPY 03:55:27

Vor laufender Kamera erschossen: TikTok-Star stirbt während Livestreams

Welt

Die Ermittlungen liefen, um die Verantwortlichen festzunehmen und die Hintergründe zu klären, sagte Präsidentin Claudia Sheinbaum. Gastélum hatte mehr als 600.000 Follower auf TikTok und veröffentlichte auch auf Kick und anderen Plattformen vor allem humorvolle Beiträge über das tägliche Leben und das Essen in Sinaloa. Zum Zeitpunkt des Vorfalls am Dienstagabend stand er mit zwei anderen Männern, als Lieferanten eines App-Lieferdienstes gekleidet, vor einer Fast-Food-Kette, als sich zwei Männer auf einem Motorrad näherten und das Feuer nur auf ihn eröffneten. Nach der Tötung Gastélums wird laut dem Sicherheitskabinett der mexikanischen Regierung unter anderem ermittelt, ob ein Zusammenhang mit dem Inhalt einiger seiner Beiträge besteht. Darin sei "auf eine Fraktion einer kriminellen Vereinigung angespielt worden", hieß es in einem Post der Behörde auf der Plattform X. Nähere Angaben dazu wurden nicht gemacht. Der Bundesstaat Sinaloa im Nordwesten Mexikos ist die Wiege einiger der größten Drogenbosse des Landes. Derzeit sind dort zwei Gruppen des Sinaloa-Kartells miteinander verfeindet. Seit 2024 sind in Sinaloa Medienberichten zufolge mindestens neun Influencer getötet worden. In der Stadt Culiacán wurden im Januar 2025 Hunderte Flugblätter aus einem Kleinflugzeug abgeworfen, auf denen 25 Menschen vorgeworfen wurde, mit einer kriminellen Gruppe verwickelt zu sein. Darunter waren auch Influencer und Sänger. Den von den Behörden unbestätigten Vorwürfen zufolge sollen sie Teil eines Geldwäschenetzwerks für die Söhne des in den USA inhaftierten Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán gewesen sein. Einige von ihnen wurden später getötet. Der Name von Gastélum wurde laut Medien darin nicht erwähnt.

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