Vor Midterms: Trumps Umfragewerte sinken stark - diese Gruppe sagt sich los
Zwischenwahlen in den USA
US-Präsident Trump verliert in einer Wählergruppe drastisch
Von t-online, reuters, pri
06.10.2026 - 07:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor den Midterms am 3. November kämpft Donald Trump gegen schlechte Umfragewerte. Vor allem in einer Wählergruppe verliert der US-Präsident.
Vor den wichtigen Zwischenwahlen im kommenden Monat steht US-Präsident Donald Trump historisch schlechten Umfragewerten gegenüber. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos liegt die Zustimmungsrate des US-Präsidenten bei 32 Prozent. Damit verharrt Trump auf einem historischen Tief aus dem September und dem niedrigsten Popularitätswert seiner politischen Karriere.
Trump zeigte sich von den Zahlen unbeeindruckt und erklärte bei einem Auftritt: "Ich arbeite wirklich großartig. " Vor allem eine Zahl aber sollte Trump beunruhigen. Seine Popularität bei hispanischen US-Amerikanern fiel dramatisch. Diese Wählergruppe hatte ihm vor zwei Jahren noch den Sieg bei der Präsidentschaftswahl beschert, er erhielt 2024 fast die Hälfte der Stimmen hispanischer Wähler. Jetzt sind laut der aktuellen Umfrage nur 24 Prozent der Gruppe mit seiner Arbeit im Weißen Haus zufrieden.
Am 3. November finden in den USA die Zwischenwahlen statt. Die sogenannten US-Midterms entscheiden darüber, welche Partei die Macht im Kongress hat. Dabei wird ein Drittel der Sitze im Senat neu bestimmt, zudem werden alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus neu vergeben. 2026 könnten diese US-Wahlen zu den wichtigsten in der jüngeren Geschichte dieses Ereignisses werden.
Demokraten vor Mehrheit im Senat
Trump hatte sich zuletzt massiv in den Wahlkampf eingeschaltet. Doch wird Trump zunehmend zur Belastung für seine eigene Partei der Republikaner. Unter den registrierten Wählern liegen die oppositionellen Demokraten mit 44 Prozent um sieben Punkte vor den Republikanern.
Wahlbeobachter rechnen derzeit mit einer Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus. Im Senat scheint eine Mehrheit für die Demokraten greifbar nahe. Für Unmut sorgen hohe Spritpreise, steigende Inflation und Zinsen sowie der Krieg am Golf mit dem Iran.