DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +0,96 % 64.566,67 Pkt 06:59:30 Gold -0,31 % 4.039,00 USD 07:04:34 Silber -1,09 % 52,88 USD 07:04:34 Brent -4,58 % 110,04 USD 07:03:28 WTI -1,47 % 101,27 USD 07:04:23 Bitcoin -1,50 % 80.039,62 USD 07:14:32 EUR/USD +0,04 % 1,11350 USD 07:13:46 EUR/GBP +0,06 % 0,83660 GBP 07:14:35 EUR/CHF +0,11 % 0,92330 CHF 07:14:35 EUR/JPY -0,01 % 175,770 JPY 07:14:35

Vor Odessa haben russische Drohnen einen deutschen Frachter schwer beschädigt. Wenige Stunden später meldeten auch Puma und Liqui Moly massive Schäden

Technologie

Russische Drohnen haben das deutsche Frachtschiff „Emil“ vor Odessa schwer beschädigt. An Bord brach Feuer aus. Mehrere technische Systeme fielen aus, der Frachter war manövrierunfähig. Der Angriff ereignete sich am 5. August rund 21 Seemeilen vor dem Hafen der südukrainischen Stadt (etwa 39 Kilometer).

Laut der Nachrichtenagentur Ukrinform wurde das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff mehrfach getroffen. Während die 11-köpfige Besatzung das Schiff verließ, schlug noch eine weitere russische Drohne ein.

Russische Drohnen treffen weiteres Handelsschiff

Die „Emil“ gehört zur Hamburger Reederei Johann M. K. Blumenthal. Laut „Kyiv Post“ ist der Massengutfrachter fast 292 Meter lang und kann rund 175.000 Tonnen Ladung transportieren.

Auch ein zweites Handelsschiff wurde bei dem Angriff beschädigt. Dabei handelt es sich um die „Mera Queen“, die unter der Flagge von Guinea-Bissau fährt und Getreide geladen hatte. Nähere Angaben zum Schaden an diesem Frachter lagen zunächst nicht vor.

Russlands Verteidigungsministerium bestätigte Angriffe auf zwei Frachtschiffe. Moskau behauptete, die Schiffe hätten militärische Ausrüstung für die ukrainische Armee transportiert. Öffentliche Belege dafür wurden nicht vorgelegt.

Deutsche Firmen melden Schäden in der Ukraine

Wenige Stunden vor dem Angriff im Schwarzen Meer hatte Russland Kiew und das Umland mit Raketen und Drohnen attackiert. Dabei wurden auch Lager und Verteilzentren von Unternehmen getroffen, die mit deutschen Marken verbunden sind.

ANZEIGE

ANZEIGE

Puma bestätigte, dass das Logistikzentrum des Konzerns in der Ukraine in der Nacht zum 4. August von ballistischen Raketen getroffen wurde. Den Standort nannte das Unternehmen nicht. „Pumas Logistikzentrum in der Ukraine wurde in der Nacht des 4. August mit ballistischen Raketen angegriffen“, hieß es.

Liqui-Moly-Lager in Kiew zerstört

In Kiew wurde zudem ein Lager des Motorenöl-Herstellers Liqui Moly zerstört. Der Schaden geht in die Millionen, berichtet die „Kyiv Post“. Verletzt wurde niemand. Ein Sprecher erklärte laut Ukrinform, ein Wiederaufbau werde derzeit nicht erwogen. Stattdessen arbeite das Unternehmen daran, „die Folgen des Vorfalls zu minimieren“ und die Versorgung der Kunden fortzusetzen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren