Vor US-Arbeitsmarktdaten: DAX erobert 25.000 Punkte zurück -- Asiens Börsen schließen in Rot -- Nike setzt Rotstift an -- Palantir, Siemens Energy, BTC, Chipaktien, DroneShield, adidas im Fokus
Der deutsche Leitindex zeigt sich am Freitag robust.
Der DAX ist mit einem Plus von 0,22 Prozent bei 24.995,29 Punkten in den Handel eingestiegen und setzt sich im Verlauf über 25.000 Punkten fest, nachdem die Marke am Vortag unterschritten worden war.
Der TecDAX zog zum Auftakt 0,61 Prozent auf 4.003,56 Punkte an und baut das Plus im Verlauf aus.
Die Anleger verdrängen am Freitag die zuletzt aufgekommen Zins- und Inflationssorgen. Im Schlepptau der anziehenden US-Indikationen gelang dem DAX eine schnelle Rückkehr über die Marke von 25.000 Punkten, die am Vortag erstmals seit Juli wieder unterschritten worden war.
Auch am Anleihemarkt hat sich die Lage etwas beruhigt nach dem jüngsten Ausverkauf, den es vor allem bei französischen Staatsanleihen gegeben hatte. Förderlich waren nachgebende Ölpreise wegen Spekulationen, dass europäische Länder die Freigabe strategischer Reserven erörtern.
Aus der Eurozone wurde am Vormittag eine erwartungsgemäß hohe Steigerung der Verbraucherpreise veröffentlicht. Anleger warten jetzt gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht, der am Nachmittag Impulse geben dürfte. Laut einem Händler würde ein konjunkturell gutes Signal "das Szenario länger anhaltend hoher Zinsen untermauern" und den Druck auf Risikoanlagen weiter erhöhen. Die Helaba-Experten gehen wegen vorheriger Signale davon aus, dass "keine grundsätzlichen Zweifel an den eingepreisten Fed-Zinserhöhungen aufkommen sollten".
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Europas Börsen zeigen sich im Freitagshandel fester.
Der EURO STOXX 50 stieg 0,28 Prozent höher bei 6.192,58 Punkten in den Handel ein und bleibt im Verlauf im Plus.
Die nachgebenden Ölpreise überlagerten die weiter gestiegene Inflation im Euroraum. "Die Hoffnung, dass es zu wesentlich tieferen Preisniveaus bei den Rohölsorten kommen wird, treibt die europäischen Aktienmärkte am Freitag an", zitiert die dpa Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.
Die EU-Verbraucherpreise sind mit plus 2,5 Prozent in der Kernrate nicht noch stärker als erwartet gestiegen. "Vor allem die Angst vor Zweitrundeneffekten und einer Ausbreitung der Energiepreis-getriebenen Inflation wird dadurch eingedämmt", sagte ein Händler laut Dow Jones Newswires.
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An der Wall Street waren die Anleger am Donnerstag zurückhaltend.
Zwar hatte der Dow Jones freundlich eröffnet, im Anschluss drehte er aber ins Minus und arbeitete sich letztlich mur wieder bis zur Nulllinie vor. Zum Schlussläuten notierte er kaum verändert bei 50.926,56 Punkten (+0,04 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite war zum Start gefallen, beendete den Handel aber ebenfalls wenig bewegt bei 26.871,60 Zählern (+0,04 Prozent).
Für etwas Erleichterung sorgte, dass die Renditen am Anleihenmarkt zuletzt wieder sanken. Deren Anstieg hatte jüngst Befürchtungen mit Blick auf die Tragfähigkeit der exorbitant hohen Staatsschulden geweckt.
Allerdings stiegen die Ölpreise wieder, was im frühen Handel noch für Verunsicherung gesorgt hatte. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember wurde zuletzt über der stark beachteten Marke von 100 US-Dollar gehandelt. Es wird befürchtet, dass die hohen Ölpreise zeitversetzt und spürbar auf das allgemeine Preisniveau durchschlagen.
Mit Blick auf aktuelle Wirtschaftsdaten hat sich die Stimmung in der US-Industrie im September unerwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel minimal, während Volkswirte im Schnitt mit einem Anstieg gerechnet hatten.
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In Fernost dominierten am Freitag die Verluste.
Der Nikkei 225 verlor am letzten Handelstag der Woche 0,94 Prozent auf 68.309,46 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland ruhte der Handel auch am Freitag weiter, am Mittwoch hatte der Shanghai Composite 0,31 Prozent auf 3.842,20 Zähler gewonnen.
In Hongkong hatten nach der Feiertagspause vom Vortag die Bären das Ruder in der Hand und schickten den Hang Seng 2,60 Prozent auf 23.972,29 Zähler abwärts.
Vor den anstehenden Arbeitsmarktdaten aus den USA zeigten sich die asiatischen Finanzmärkte am Freitag uneinheitlich, da Anleger bezüglich des künftigen Zinskurses der US-Notenbank eine zurückhaltende Position einnahmen. Zusätzlich drückten hohe Anleiherenditen und ein spürbarer Anstieg der Ölpreise auf die Risikofreude der Investoren. Bereits die US-Börsen hatten am Vortag nur leicht im Plus geschlossen, nachdem sich ein deutlicher Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen im späten Handel wieder etwas abgeschwächt hatte.
Besonders kräftig fielen die Verluste in Hongkong aus. Neben gestiegenen Renditen bremsten vor allem neue Sorgen um die globale Ölversorgung und anhaltender Druck auf Technologieaktien die Entwicklung. Frische Konjunkturdaten zeigten in Japan zudem, dass die Verbraucherpreise in Tokio im September im Jahresvergleich um 2,7 Prozent stiegen und damit sowohl den Vormonatswert als auch die Markterwartungen übertrafen. Dies heizte Spekulationen an, dass die Bank of Japan ihren Leitzins nach der Anhebung auf 1,25 Prozent noch im Laufe des Jahres weiter anheben könnte.
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