DAX +1,09 % 25.456,92 Pkt 14:49:11 MDAX +1,47 % 30.315,74 Pkt 14:49:18 Euro Stoxx 50 +0,19 % 6.127,66 Pkt 14:49:15 Dow Jones +0,06 % 52.246,46 Pkt 15:04:08 S&P 500 +0,80 % 7.684,62 Pkt 15:04:18 Nasdaq +1,16 % 26.257,52 Pkt 15:04:16 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,00 % 4.038,50 USD 14:54:15 Silber -0,51 % 53,83 USD 14:54:14 Brent -4,51 % 110,59 USD 14:54:13 WTI -0,32 % 101,43 USD 14:54:13 Bitcoin -0,16 % 79.881,16 USD 15:04:14 EUR/USD -0,61 % 1,11500 USD 15:03:43 EUR/GBP -0,21 % 0,83670 GBP 15:04:18 EUR/CHF 0,00 % 0,92410 CHF 15:04:18 EUR/JPY +0,03 % 175,971 JPY 15:04:18

Vorhofflimmern erkennen: Systematisches Screening erreicht 42% mehr

Gesundheit

Medizinische Fachberichte vergleichen Screening-Methoden für Vorhofflimmern und heben hervor, wie entscheidend eine präzise Differenzialdiagnose bei unspezifischen Symptomen wie Herzklopfen ist – insbesondere zur Abgrenzung zwischen Wechseljahresbeschwerden und Bluthochdruck.

Neue wissenschaftliche Erhebungen und technologische Entwicklungen liefern dabei Einblicke in die Effektivität von Vorsorgeprogrammen, geschlechtsspezifische Versorgungslücken sowie innovative diagnostische Ansätze.

Systematisches versus opportunistisches Screening

Im Fokus der Versorgungsforschung steht unter anderem die Frage, mit welchen Methoden Vorhofflimmern in der älteren Bevölkerung am verlässlichsten identifiziert werden kann. Die schwedische Studie STROKESTOP-III, die in der Region Värmland an 16 hausärztlichen Zentren bei Personen im Alter von 75 und 76 Jahren durchgeführt wurde, verglich hierzu ein systematisches mit einem opportunistischen Vorgehen.

Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede im Ablauf und in der Reichweite: Im systematischen Studienarm wurden 1312 Personen eingeladen, von denen 607 teilnahmen. Im opportunistischen Arm suchten 1390 Personen die Praxen auf; bei 641 von ihnen blieb die Teilnahmeberechtigung ungeprüft. Von den 609 als berechtigt eingestuften Personen nahmen schließlich 374 teil.

Bei den eingeladenen Teilnahmeberechtigten verzeichnete der opportunistische Ansatz mit 61,4 Prozent eine signifikant höhere Teilnahmerate als der systematische Arm mit 46,3 Prozent (p

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