DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,65 % 4.025,20 USD 00:13:34 Silber -2,89 % 51,91 USD 00:13:36 Brent -3,34 % 111,47 USD 00:08:14 WTI -0,01 % 102,77 USD 00:13:05 Bitcoin -3,40 % 78.506,63 USD 00:23:37 EUR/USD +0,53 % 1,11890 USD 00:22:44 EUR/GBP -0,04 % 0,83580 GBP 00:23:42 EUR/CHF -0,15 % 0,92090 CHF 00:23:41 EUR/JPY +0,37 % 176,441 JPY 00:23:42

Vorpommern 2026: AfD in Hochrechnung vor Schwesigs SPD – CDU mit historisch schlechtem Ergebnis

Nation

Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt nach der neuen ZDF-Hochrechnung zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auf 35,7 Prozent und liegt damit hinter der AfD von Spitzenkandidat Leif-Erik Holm mit 37,9 Prozent.

Die CDU liegt mit 5 Prozent nur knapp über der Hürde für den Einzug ins Parlament. Sie steht vor dem schlechtesten Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte. Die Hochrechnung sieht Grüne (5,6) und Linke (6,5) knapp über der Fünf-Prozent-Hürde, das BSW (4,9) darunter.

Schwesig erinnerte daran, dass die Sozialdemokraten in Umfragen vor einem Jahr bei 19 Prozent lagen. „Was für eine Aufholjagd“, sagte sie am Sonntagabend auf der Wahlparty. Sie sprach aber auch von einem schweren Wahlkampf mit Gegenwind aus dem Bund und einer in Teilen extremistischen AfD. Letztere werde keine Regierung stellen können. „Die Mehrheit hat sich ganz klar für demokratische Parteien entschieden“, sagte die SPD‑Politikerin. Sie stehe bereit „für eine stabile demokratische Regierung.“

Reicht es für Rot-Rot-Grün?

Eine Möglichkeit wäre Rot-Rot-Grün. Damit dieses Bündnis zustande kommen kann, müsste das BSW an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Danach sieht es aus. Nach den neuesten Hochrechnungen von sowohl ARD als auch ZDF verpasst die Partei knapp den Einzug ins Parlament.

Die Wahlbeteiligung war hoch, sie lag bei mehr als 75 Prozent.

Der Unterschied zwischen Prognosen und Hochrechnungen

Die Prognosen basieren nicht auf ausgezählten Stimmen, sondern auf Befragungen von Wählerinnen und Wählern unmittelbar nach der Stimmabgabe. Für die ARD ermittelt das Umfrage-Institut Infratest Dimap die Zahlen, beim ZDF ist die Forschungsgruppe Wahlen zuständig.

Die Prognosen unterscheiden sich also – und weichen vom tatsächlichen Ergebnis ab. Das ist insbesondere bei Wahlausgängen relevant, bei denen Parteien dicht beieinander liegen. Führt eine Partei in den Prognosen nur knapp, kann dieser Vorsprung im Laufe des Abends schmelzen oder verschwinden.

Im Unterschied zu den Prognosen basieren die Hochrechnungen auf amtlich ermittelten Ergebnissen repräsentativ ausgewählter Wahlbezirke. Daher kommt es darauf an, wie schnell ausgezählt wird. Im Verlauf des Abends werden mehrere Hochrechnungen veröffentlicht, die sich dem Ergebnis immer weiter annähern.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren