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Vorpommern: Höcke sieht Deutschland „auf dem Weg in eine Diktatur neuen Typs“

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Hunderte AfD-Anhänger haben während eines Wahlkampfauftritts auf dem Neubrandenburger Marktplatz Thüringens AfD-Chef Björn Höcke zugejubelt. Die Polizei sprach von etwa 600 Menschen innerhalb des dort abgesperrten Veranstaltungsbereichs und weiteren Menschen außerhalb.

Zum Gegenprotest hatten sich laut Polizei im Rahmen einer Versammlung etwa 130 und bei einem Protestzug weitere rund 130 Menschen zusammengefunden. Nennenswerte Vorkommnisse gab es demnach nicht. Die Polizei war mit einem größeren Aufgebot vor Ort.

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In seiner mehr als halbstündigen Rede delegitimierte Höcke die politischen Konkurrenten als „Kartellparteien“. Er sprach von vermeintlich „fremdbestimmten Politikern“, sozialisiert in „transatlantischen Netzwerken“. Diese würden „gecastet“ und „dann den Völkern Europas vor die Nase gesetzt“. Mit Blick auf Deutschland sagte Höcke gar: „Wir sind auf dem Weg in eine Diktatur neuen Typs.“

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Ein wiederkehrendes Thema in den AfD-Redebeiträgen war zudem die Konfrontation mit Russland, die die Redner kritisierten, genauso wie Deutschlands Engagement für die von Russland angegriffene Ukraine.

Zwei Anzeigen wegen des Hitlergrußes

Der Auftritt war Teil des Wahlkampfes der AfD in Mecklenburg-Vorpommern vor der Landtagswahl am 20. September. In Umfragen führt die AfD vor der regierenden SPD, die Sozialdemokraten mit Spitzenkandidatin Manuela Schwesig holten zuletzt aber massiv auf.

Nach Ende der Hauptveranstaltung in Neubrandenburg hat die Polizei nach eigenen Angaben zwei Männer festgestellt, die einen Hitlergruß gezeigt haben. Gegen beide wurden demnach Anzeigen wegen des Verwendens verfassungswidriger Symbole aufgenommen.

Nach der Kundgebung machte Höcke noch längere Zeit Fotos mit Fans und gab Autogramme. Am Freitagabend wird er zu einer weiteren Wahlkampfveranstaltung in Stralsund erwartet.

dpa/rct

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