DAX +0,84 % 26.219,66 Pkt 16:23:08 MDAX +0,02 % 32.518,94 Pkt 16:23:09 Euro Stoxx 50 -0,03 % 6.484,72 Pkt 16:23:00 Dow Jones +2,81 % 54.672,78 Pkt 16:38:08 S&P 500 +2,15 % 7.763,69 Pkt 16:38:09 Nasdaq +2,68 % 26.608,21 Pkt 16:38:08 Nikkei +3,66 % 66.300,44 Pkt 08:45:02 Gold +4,91 % 4.296,50 USD 16:28:10 Silber +4,43 % 62,72 USD 16:28:07 Brent -0,64 % 78,85 USD 16:27:50 WTI -1,11 % 74,93 USD 16:28:07 Bitcoin +0,38 % 64.296,19 USD 16:38:06 EUR/USD +0,38 % 1,15510 USD 16:37:57 EUR/GBP -0,01 % 0,85690 GBP 16:38:09 EUR/CHF -0,05 % 0,93200 CHF 16:38:09 EUR/JPY +0,35 % 181,913 JPY 16:38:08

Vorsitzender fordert „ernsthafte“ Prüfung von Verbotsverfahren gegen AfD

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Audioplayer wird geladen Anzeige Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil sieht die Verfassungsorgane nach einem Rechtsgutachten über die Positionen der AfD in der Pflicht, ein Verbotsverfahren gegen die Partei zu prüfen. „Es muss jetzt ernsthaft geprüft werden, ob die Voraussetzungen für ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht vorliegen“, schreibt Klingbeil in einem am Mittwoch veröffentlichten Gastbeitrag für die „Zeit“. Anzeige Ein Verbotsverfahren wäre dann „nicht nur eine Option, sondern eine demokratische Pflicht zum Schutz unseres Landes“, schreibt der Bundesfinanzminister und Vizekanzler weiter. Lesen Sie auch Er verweist auf das Ende Juni von der Gesellschaft für Freiheitsrechte präsentierte juristische Gutachten, das anhand von Belegen zum Schluss kommt, dass die AfD gegen die Menschenwürde und das Demokratieprinzip verstößt. „Unabhängige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler belegen damit, dass die AfD planmäßig darauf hinarbeitet, unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat kaputtzumachen“, schreibt Klingbeil. Anzeige Brandmauer verhindere, dass Verfassungsfeinde Macht erhalten Der Co-Vorsitzende der SPD verteidigt in dem Beitrag auch das Nein seiner Partei zu jeglicher Zusammenarbeit mit der AfD. Die Debatte über den Umgang mit der AfD werde „zu häufig nur taktisch geführt“, kritisiert Klingbeil. „Die Brandmauer ist keine Frage des politischen Kalküls oder der machtstrategischen Taktik“, hält er fest. Sie sei die Konsequenz aus dem Grundgesetz. „Sie soll nicht Wahlerfolge bestimmter Parteien verhindern. Sie soll verhindern, dass Verfassungsfeinde politische Macht erhalten“, schreibt Klingbeil. Lesen Sie auch Käme diese rechtsextreme Ideologie zu staatlicher Macht, „wäre davor niemand mehr sicher“, schreibt er an anderer Stelle: „Was sich heute vor allem gegen Geflüchtete oder Migranten richtet, kann sich morgen außerdem gegen unliebsame Beamte, gegen Richterinnen, gegen religiöse Gruppen, gegen Künstler, gegen Journalistinnen, gegen queere Menschen oder gegen die Selbstbestimmung von Frauen richten.“ epd/doli

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