Vuelta: Küng gewinnt Zeitfahren in Andalusien, Roglic verkürzt
Den Tagessieg sicherte sich der schweizerisch-liechtensteinische Profi Küng, der damit seinen vierten Zeitfahrsieg der Karriere einfuhr. Beim Siegerinterview bedankte sich der Sieger beim gesamten Team Tudor und zeigte sich überglücklich: "Es ist fantastisch". Der Gesamtführende Enric Mas hat derweil seinen Rivalen Primoz Roglic in Schach gehalten und einen großen Schritt zum Vuelta-Sieg gemacht.
Auf den 32,1 Kilometern von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera verlor Mas als 12. zwar eine gute halbe Minute auf den Slowenen, verteidigte sein Rotes Trikot aber. Der 31-Jährige hat nun noch 1:37 Minuten Vorsprung. Roglic verbesserte sich wieder auf Gesamtrang zwei. Der Österreicher Felix Gall ist Dritter mit 3:01 Minuten Rückstand auf Mas.
Steinhauser als bester Deutscher auf Rang 11
Bester Deutscher wurde Georg Steinhauser auf dem 11. Platz. Der Kurs war relativ flach, nur kleinere Hügel unterbrachen die schnelle Strecke. Es war das einzige längere Einzelzeitfahren der Vuelta. Die Rundfahrt hatte mit einer kurzen Zeitfahrprüfung über neun Kilometer in Monaco begonnen.
Die Entscheidung im Kampf um das Rote Trikot wird an den kommenden beiden Tagen fallen. Es stehen zwei schwierige Bergetappen an, bei denen Mas bisher stärker war als Gall und der viermalige Vuelta-Champion Roglic. Für den Spanier wäre es der erste Gesamtsieg bei einer der drei Grand Tours.