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Vuelta: Matthew Brennan bleibt der schnellste Mann der Spanien-Rundfahrt

Sport

Nachdem der 21-Jährige vom Team Visma-Lease a Bike bereits am Vortag sowie auf drei weiteren Etappen erfolgreich war, fuhr er auch in der andalusischen Hauptstadt als erster Fahrer über die Ziellinie. Damit geht auch die Serie seiner Mannschaft weiter, es war der fünfte Tagessieg in Folge für Team Visma. Das Team hat es somit perfekt ausgenutzt, dass mit Tadej Pogacar (drei Siege auf den ersten sechs Etappen) der größte Erfolgssammler nach einem Sturz vorzeitig aufhören musste.

Degenkolb-Rekord bei der Vuelt eingestellt

Brennan egalisierte mit seinem fünften Tagessieg den Rekord von John Degenkolb bei der Vuelta aus dem Jahr 2012. "Das ist unglaublich besonders. Ich kann es nicht glauben und werde es auch in ein paar Wochen nicht fassen können. Wir hatten natürlich den Plan, hier Siege zu holen, aber keiner hat über Rekorde gesprochen", sagte der Sprinter.

Am Mittwoch gab es zwar Attacken, doch die Kollegen von Brennan sorgten dafür, dass die Hoffnungen auf einen Ausreißererfolg eigentlich nie wirklich bestanden haben dürften. "Wir müssen uns einfach an unseren Plan halten", hatte der Brite vor der Etappe gesagt - und die aktuell dominierenden Niederländer hielten sich an die Plan. Sie brachten Brennan in eine gute Position und der Sprinter zeigte wieder einmal, dass er der schnellste Mann der Vuelta ist.

Der fünfte Streich könnte Brennans letzter sein

Für ihn war es bei der Spanien-Rundfahrt womöglich die letzte Gelegenheit auf einen Tageserfolg. Denn in den abschließenden vier Tagen wird der Kampf um das Rote Trikot in den Fokus rücken. Am Donnerstag geht es mit einem Zeitfahren über 32,3 Kilometer weiter, danach gibt es zwei Kletteretappen mit Bergankünften. Und auf der letzten Etappe zum Vuelta-Zielort Granada gibt es auf den letzten 50 Kilometern vier giftige Anstiege, durch die ein Massensprint unwahrscheinlich ist.

In diese spannenden finalen Tage geht nach wie vor Enric Mas als Gesamtführender, allerdings hatte gerade Primoz Roglic schon frühzeitig seine Hoffnungen auf das Zeitfahren gelegt. Vor dem beträgt sein Rückstand 2:10 Minuten, vier Sekunden vor ihm liegt Felix Gall auf Rang zwei. Andere Fahrer dürften nicht mehr in den Kampf um den Gesamtsieg eingreifen können.

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