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Vuelta-Start perfekt: Rad-König Pogacar will nun auch Spanien erobern

Sport

Radrennfahren ist ein Sport, bei dem ein Peloton auf flachem wie bergigen Terrain um die Wette fährt - und am Ende gewinnt Tadej Pogacar. Trifft diese Abwandlung des legendären Spruchs des englischen Torjägers Gary Lineker (der einst für die Deutschen und den Fußball galt) zu, dann ist die Vuelta a España 2026 schon entschieden. Denn: Radsport-Gigant Pogacar wird bei der dritten großen Landesrundfahrt des Jahres an den Start gehen, nur fünf Wochen nach seinem Gesamtsieg bei der Tour de France. Das teilte sein Team UAE Emirates mit. "Ich freue mich sehr, dass ich zur Vuelta zurückkehre. Ich habe dort meine erste große Rundfahrt bestritten, es war damals ein wunderbares Erlebnis", sagte Pogacar und verwies auf das Jahr 2019. Damals hatte er bei der Vuelta auf Anhieb den dritten Platz belegt - bis heute sein "schlechtestes" Ergebnis bei einer der drei großen Rundfahrten. Bei der 81. Vuelta will der 27-jährige Slowene den Grand-Tour-Hattrick aus Siegen bei der Tour de France, dem Giro d'Italia und der Vuelta perfekt machen. Die Tour de France hat Pogacar eben erst zum fünften Mal nach 2020, 2021, 2024 und 2025 gewonnen, er ist bei der Großen Schleife durch Frankreich damit Rekordsieger neben Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain. Den Giro gewann er 2024 neben der Tour. In diesem Jahr soll das Double aus Tour und Vuelta her. Zuletzt hatte Pogacars langjähriger Rivale Jonas Vingegaard aus Dänemark mit seinem Sieg beim Giro die heilige Dreifaltigkeit des Radsports erreicht. Pogacar liefert sich GOAT-Rennen mit Ikone Merckx Fährt Pogacar am 13. September nach drei Wochen Tortur durchs spanische Gebirge als Vuelta-Champion in Granada ein, würde er eine der wenigen Erfolgslücken seiner beeindruckenden Radsport-Vita schließen. Einzige Referenz zu dem Dauersieger ist die belgische Radsport-Ikone Eddy Merckx, der Tour und Giro je fünfmal und die Vuelta einmal gewann. Mit einem Vuelta-Sieg hätte Pogacar ein weiteres Argument in der Debatte um den GOAT, den Größten aller Zeiten, des Radsports auf seiner Seite. Ihm würde dann praktisch nur noch ein wichtiger Erfolg fehlen: der Sieg bei Paris-Roubaix, der Königin der Klassiker. Alle anderen Radsport-Monumente hat Pogacar - richtig: gewonnen.

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