DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

VW-Krise: Katar-Scheichs gefährden mit brisantem Veto ein ganzes VW-Werk

Wirtschaft

+++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! +++Top-Favorit Frankreich im Halbfinale +++ Erst Frust, dann Mbappé-Party! TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Wolfsburg – Als wäre die Volkswagen-Krise nicht schon schlimm genug: Der Staatsfonds von Katar, drittgrößter Aktionär des deutschen Automobilherstellers, gefährdet zusätzlich hunderte VW-Arbeitsplätze in Deutschland. Die Scheichs legten nach BILD-Informationen ihr Veto gegen ein Abkommen zur alternativen Nutzung des angeschlagenen VW-Werks in Osnabrück ein – der mögliche Vertragspartner kommt aus Israel. Erst sah alles nach einer Rettung des Werks aus: Ende April wurde von VW eine Absichtserklärung mit dem israelischen Staatskonzern Rafael unterzeichnet. Die Israelis wollen in dem Werk Komponenten für das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ herstellen. Doch die katarischen Scheichs haben Bedenken und weisen auf die belasteten Beziehungen des Golfstaates zu Israel hin. Katarische Scheichs unterstützten jahrelang die Hamas Die staatseigene „Qatar Investment Authority“ (QIA) hält 17 Prozent der Stimmrechte und 10,4 Prozent des gesamten Aktienkapitals von Volkswagen, und bestimmt daher mit, was in Wolfsburg entschieden wird. Mohammed Saif Al-Sowaidi (45), CEO der Investment-Firma, und zwei ehemalige Mitglieder der katarischen Regierung sitzen im VW-Aufsichtsrat. Gleichzeitig galt Katar jahrelang als wichtiger finanzieller Unterstützer der Hamas-Terroristen in Gaza. Und heute lehnen sie einen Deal zum Bau von Rüstungskomponenten ab, die – wohlgemerkt ausschließlich – der Verteidigung des jüdischen Staates gegen Raketenangriffe dienen sollen. Neumann: „Wir sollten uns von niemandem abhängig machen“ Sicherheits-Experte Peter R. Neumann (51, King's College London) mahnt gegenüber BILD, Investitionen aus dem Golf seien zwar immer willkommen. ABER: „Es gilt hier wie auch anderswo, dass wir uns von niemandem abhängig machen sollten.“ Neumann fordere seit langer Zeit, „dass wir pragmatischer an diese Region herangehen müssen“. Seit die deutsche Wirtschaft ins Straucheln geraten ist, versuchen die Golfstaaten ihren strategischen Einfluss bei uns auszubauen. Israelische Regierung will Deal mit deutscher Reederei nicht eingehen Folge: Israel wird bei deutschen Unternehmen mit katarischer Beteiligung nun deutlich vorsichtiger. Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd will eigentlich zum Preis von 4,2 Milliarden Dollar die Kontrolle über das israelische Schifffahrtsunternehmen „Zim“ übernehmen. Doch daraus wird nichts, wie BILD erfuhr! Hintergrund: Anteilseigner der weltbekannten Hamburger Reederei sind sowohl der katarische Staatsfonds (Anteil von 12,3 Prozent) als auch der saudische Staatsfonds (Anteil von 10,2 Prozent). In Jerusalem wächst die Sorge, „die Übernahme könnte das Land in eine schwierige strategische Lage bringen“, wie die „Times of Israel“ berichtet. Auch Verteidigungsminister Israel Katz (70) sieht den Verkauf kritisch, weil „der geplante Verkauf die nationalen Sicherheitsinteressen Israels, insbesondere in Notfällen, nicht schützt“.

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