DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 62.994,67 USD 09:58:59 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

VW schmeißt Bosch-Deal hin: 1,5 Milliarden Euro

Wirtschaft

Startseite Wirtschaft VW schmeißt Bosch-Deal hin: 1,5 Milliarden Euro für Fahrsoftware – und nichts ist wettbewerbsfähig Von: Bleranda Shabani Uns auf Google folgen 1,5 Milliarden Euro investiert, Technik nicht wettbewerbsfähig: VW will die Bosch-Allianz beim autonomen Fahren offenbar beenden. München – Volkswagen steht einem Medienbericht zufolge vor dem Ausstieg aus der Entwicklungspartnerschaft mit Bosch im Bereich des autonomen Fahrens. Wie die Bild unter Berufung auf Insider berichtet, will der Autobauer die gemeinsame „Automated Driving Alliance“ (ADA) beenden. Eine offizielle Bestätigung für diesen Schritt gibt es bislang nicht. Die Kooperation war Anfang 2022 gestartet und galt als eines der wichtigsten Projekte beider Unternehmen im Bereich automatisierter Fahrfunktionen. Mehr als 1000 Fachkräfte sollten gemeinsam eine Softwareplattform für Fahrerassistenzsysteme entwickeln, die später auch anderen Herstellern angeboten werden könnte. VW zieht Bilanz: 1,5 Milliarden Euro ohne Ergebnis Nach Informationen der Zeitung sollen mangelnde Fortschritte und der Sparkurs des Konzerns die wichtigsten Gründe für das angebliche Ende der Zusammenarbeit sein. Trotz Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro gelte die entwickelte Technik intern als nicht wettbewerbsfähig. Besonders bei sogenannten Level-2++-Fahrerassistenzsystemen, die zeitweise freihändiges Fahren im Stadtverkehr ermöglichen sollen, sieht Volkswagen dem Bericht zufolge einen deutlichen Rückstand gegenüber Wettbewerbern. Der Konzern wolle deshalb seine Strategie in diesem Bereich neu ausrichten. VW stoppt wohl Projekt zu autonomem Fahren: Ambitionierte Ziele sind offenbar gescheitert Mit der Anfang 2022 gegründeten „Automated Driving Alliance“ wollten Bosch und die VW-Softwaretochter Cariad laut ihren damaligen Pressemitteilungen gemeinsam eine einheitliche Softwareplattform für Fahrerassistenz- und automatisierte Fahrfunktionen entwickeln. Ziel war es, Systeme vom Level 2 bis zu Level 3 zur Serienreife zu bringen und sie konzernweit über verschiedene Fahrzeugklassen hinweg einzusetzen. Die Partner wollten unter anderem freihändiges Fahren auf Autobahnen, Landstraßen und in Städten ermöglichen sowie automatisierte Fahrfunktionen für den Massenmarkt entwickeln. Langfristig sollte die Plattform auch anderen Automobilherstellern angeboten werden. Volkswagen und Bosch bezeichneten die Zusammenarbeit damals als wichtigen Schritt, um automatisiertes Fahren schneller und kostengünstiger in die Großserie zu bringen. Cariad verweist auf Strategieprüfung Ein Sprecher der VW-Softwaretochter Cariad erklärte der Zeitung, Entwicklungspartnerschaften würden regelmäßig darauf überprüft, ob sie weiterhin zu den strategischen Zielen des Unternehmens passten. Insbesondere bei hochentwickelten Fahrerassistenzsystemen hätten sich Markt und Technologie anders entwickelt als zu Beginn der Zusammenarbeit erwartet. Zu möglichen vertraulichen Gesprächen äußerte sich Cariad nicht. Von Bosch lag zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht vor. VW sucht neuen Partner Laut dem Bericht will Volkswagen künftig verstärkt Hard- und Software von einem neuen Partner beziehen, anstatt entsprechende Systeme selbst zu entwickeln. Damit sollen die Entwicklung beschleunigt und gleichzeitig Kosten gesenkt werden. Bis Ende September soll den Angaben zufolge ein Vertrag über eine neue Zusammenarbeit abgeschlossen werden. Die Partnerschaft mit Bosch könnte dem Bericht zufolge frühestens Ende Juni offiziell beendet werden. (Verwendete Quellen: Reuters, Bosch, VW)

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