Wacken-Bier von bekannter Marke fällt bei vielen durch, Camper verschenken Vorräte
Startseite Deutschland Wacken wechselt Bier: Bekannte Marke fällt bei vielen durch – Camper verschenken sogar ihre Vorräte Von: Armin T. Linder Uns auf Google folgen Beim Wacken Open Air 2026 wird eine andere Marke ausgeschenkt als zuvor – und die schmeckt nicht allen. Besucher verschenken sogar ihre Vorräte. Wacken – Einiges ist neu beim Wacken Open Air 2026, das am Sonntag (26.7.) für die Besucher geöffnet wurde und am Mittwoch (29.7.) ins Hauptprogramm gestartet ist. Was vielen Besuchern gleich aufgefallen sein dürfte: Die Veranstalter haben nach eigenen Angaben deutlich mehr als 500.000 Euro in die Befestigung von Wegen investiert, unter anderem in einen 850 Meter langen Schotterweg, vor allem für Rettungskräfte. Eine Maßnahme, die sicherlich wohlwollend aufgenommen wird. Auch neu ist die Biermarke, die in Wacken ausgeschenkt wird. 2025 wurde noch Krombacher serviert. 2026 machten die Metal-Fans mit etwas anderem Bekanntschaft: Das Bud von Anheuser-Busch steht oben auf der Getränkekarte – einer Weltmarke, seit vielen Jahren FIFA-Partner etwa für die Fußball-Weltmeisterschaften. Doch bei Wacken kommt es nun gleich doppelt zu Diskussionen: Die Preise machten einige stinksauer, auch wenn die Veranstalter die Kosten pro Liter sogar gesenkt haben und diese auf dem Niveau anderer Großfestivals liegen. Für rege Meinungsäußerungen sorgt auch das Bier selbst. Anheuser-Busch Bud neu bei Wacken – Bier sorgt für gespaltene Reaktionen Vielen wird das Anheuser-Busch Bud sicherlich schmecken – nur dürften sich die weit weniger zu Wort melden als jene, denen es nicht mundet. Das gilt es im Hinterkopf zu beachten bei all dem Gemecker, das laut wird, etwa in einer großen Facebook-Gruppe zum Wacken Open Air. Dort wird es sogar in einem Posting skurril: Ein User zeigt eine Palette Dosen des Anheuser-Busch Bud, die er sich besorgt hat. Dazu schreibt er: „Zu verschenken, alle oder einzeln, einfach bedienen oder für eine kleine Spende z.B. Bembel, wie ihr mögt. Hab’s versucht aber die Plörre kann ich nicht trinken.“ Dazu nennt er den genauen Camping-Ort, an dem das ungeliebte Bier abzuholen ist. Das sieht mancher als Anlass, sich über den Geschmack des Biers auszulassen. „Dieses Bier schmeckt wie eingeschlafene Füße. Unfassbar, wie man so ein Bier den Leuten versetzen kann“, heißt es, außerdem „Geschenkt noch zu teuer. Sorry“, „Das Bier ist Wacken-Untergang“ und „Sorry, das ist eine Frechheit. Ich hoffe, der Bierkonsum bricht ein“. Andere bieten an, die Dosen kostenpflichtig zu entsorgen. Oder schlagen vor, eine Sammelstelle einzurichten. Auch bei anderen Postings wird der Unmut über den Geschmack des Biers kundgetan. Fällt das neue Wacken-Bier bei allen durch? Nein! „Leute das ist Jammern auf hohem Niveau. Für mich war Krombacher die absolute Fehlentscheidung. Und es ging trotzdem weiter“, so ein Kommentar. „Es ist tausendmal besser als Krombacher“ ein weiterer. Und ein dritter: „Find‘s ja funny, genau die gleichen Kommentare waren wegen Krombacher auch schon. Hört auf zu meckern.“ Gemecker über Wacken-Bier kommt wenig überraschend Insofern: Egal, welche Biermarke auf Krombacher gefolgt wäre, sie hätte wohl Motzerei auf sich gezogen. Ein Experte von bierprobierer.com lobt das Bud von Anheuser-Busch zwar auch nicht in den höchsten Tönen, fällt aber ein neutrales Urteil. Er verkostete die FIFA-Edition und meint: „Es ist das klassische Massenbier, das möglichst viele Geschmäcker bedienen soll.“ Mit einem deutschen Hellen könne es nicht mithalten. „Dennoch muss ich zugeben: Es schmeckt besser als erwartet.“