Wahlsieg – Verband fordert, keine Asylbewerber mehr nach Sachsen
Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) hält es nach dem Sieg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für problematisch, Asylbewerber dorthin zu schicken. „Menschen mit Migrationsgeschichte in Sachsen-Anhalt haben keine Zeit mehr für theoretische Sicherheitsdebatten“, sagte der TGD-Bundesvorsitzende, Gökay Sofuoglu, der Deutschen Presse-Agentur. Die Politik müsse sie fortan „aktiv vor Rechtsextremisten schützen“. Flüchtlinge seien besonders gefährdet.
„Wir dürfen nicht erst reagieren, nachdem Menschen getötet wurden“
„Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, die Residenzpflicht von Geflüchteten aufzuheben“, sagte Sofuoglu. Niemand sollte an einem Ort bleiben müssen, an dem er oder sie zur Zielscheibe von Rechtsextremisten werden könne. Er warnte: „Wir dürfen nicht erst reagieren, nachdem Menschen getötet wurden.“