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Wal in Ostsee entdeckt: Tier treibt tot im Greifswalder Bodden

Nation

Stand: 13.08.2026 15:17 Uhr Ein etwa sieben Meter langer Wal treibt tot im Greifswalder Bodden. Das Tier wurde vor der Südspitze Rügens entdeckt. Das Deutsche Meeresmuseum hat den Tod festgestellt und will den Wal untersuchen. Ein etwa sieben Meter langer Wal treibt tot im Greifswalder Bodden (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Das Tier wurde vor der Südspitze Rügens in der Nähe einer Bundeswasserstraße entdeckt. Um 8:16 Uhr war der leblos im Wasser treibende Wal der Wasserschutzpolizei gemeldet worden. Um welche Walart es sich handelt, sei laut dem Deutschen Meeresmuseum in Stralsund noch unklar. Tod des Wals bestätigt Eine Mitarbeiterin des Meeresmuseums stellte inzwischen den Tod des Tieres fest. Mitarbeiter der Wasserschutzpolizei und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ostsee waren mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, um die Gefahrenstelle zu sichern und die Sicherheit des Schiffsverkehrs zu gewährleisten. Tier soll untersucht werden Das Tier soll nun von einem Schiff zur kleinen Insel Dänholm geschleppt werden. Im dortigen Nautineum, einer Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums, soll es obduziert werden, wie eine Sprecherin des Museums mitteilte. Von der Untersuchung des Tieres erhofft sich Umweltminister Till Backhaus (SPD) Erkenntnisse darüber, woran solche Wale in der Ostsee sterben und warum die Tiere überhaupt in die Ostsee gelangen. Walpopulation sei angestiegen Nach Angaben von Backhaus ist es bereits der zweite tote Wal innerhalb eines Jahres in der Ostsee. Er verweist darauf, dass sich die Walpopulation im Atlantik in den vergangenen Jahren gut erholt habe. Mehr Tiere könnten demnach auch dazu führen, dass mehr von ihnen in die Ostsee gelangen.

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