DAX +2,93 % 25.489,05 Pkt 16:05:24 MDAX +1,94 % 32.289,07 Pkt 16:05:23 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.325,47 Pkt 16:05:15 Dow Jones +1,25 % 52.359,56 Pkt 16:20:22 S&P 500 +0,31 % 7.431,32 Pkt 16:20:23 Nasdaq -0,46 % 25.022,27 Pkt 16:20:19 Nikkei +0,50 % 64.931,19 Pkt 08:45:03 Gold +0,19 % 4.078,50 USD 16:10:14 Silber +0,02 % 58,92 USD 16:10:23 Brent -6,73 % 90,27 USD 16:10:03 WTI -6,23 % 83,75 USD 16:10:22 Bitcoin -0,33 % 65.125,14 USD 16:20:11 EUR/USD +0,01 % 1,13780 USD 16:20:20 EUR/GBP -0,04 % 0,85430 GBP 16:20:23 EUR/CHF +0,14 % 0,93060 CHF 16:20:23 EUR/JPY -0,08 % 186,232 JPY 16:20:24

Waldbrand bei Bordeaux: Bundeswehr trifft mit Hilfe ein

Welt

Leichte Regenfälle in der Nacht zum Montag haben dazu beigetragen, dass sich das Feuer südwestlich von Bordeaux nicht weiter ausgebreitet hat. Es habe im Laufe der Nacht „keine nennenswerten Entwicklungen gegeben“, hieß es am Montagmorgen. Die Einsatz- und Rettungskräfte seien „weiterhin in vollem Umfang im Einsatz und setzen ihre Aufgaben vor Ort fort“. Die Bundeswehr bestätigte, dass am Montag zwei CH-53-Transporthubschrauber sowie ein Transportflugzeug A400M mit Löschgerät und weiterem Material zur Bekämpfung der Brände auf dem Militärflughafen Cazaux eintreffen sollten. Der Einsatz der deutschen Hilfe sei „zunächst auf fünf Tage begrenzt“, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. Die französische Feuerwehr richtet sich indessen auf eine langwierige Brandbekämpfung insbesondere in der beliebten Urlaubsregion Gironde ein. „Die Feuer werden uns mehrere Wochen in Anspruch nehmen“, sagte Feuerwehrsprecher David Annotel im Radiosender France-Info. Er zog einen Vergleich mit dem Großbrand im Kiefernwald am anderen Ufer des Beckens von Arcachon im Sommer 2022. Damals hätten die Feuerwehrleute bis Ende September gebraucht, um das Feuer endgültig zu löschen. Es droht eine neue Hitzewelle in dem Gebiet, die an diesem Dienstag mit Temperaturen von örtlich mehr als 35 Grad beginnen soll. Appell an Urlauber Tourismusminister Serge Papin richtete nach einer Krisensitzung im Élysée-Palast am Montag einen eindringlichen Appell an Urlauber, das Brandgebiet weitläufig zu meiden. „Selbstverständlich werden alle Touristen dazu aufgefordert, die betroffenen Gebiete derzeit nicht zu besuchen“, sagte Papin. Er dankte Hoteliers und der Plattform Airbnb, die kostenlos Übernachtungsgelegenheiten für Leute angeboten haben, die ihre Wohnungen verlassen mussten. Mehr als 250.000 Menschen sind von den Evakuierungsordern betroffen, wie die Präfektur in Bordeaux mitteilte. Bürgermeister Thomas Cazenave sagte am Montag der Zeitung „Le Parisien“, er bereite sich „auf alle Szenarien“ vor. Cazenave befürchtet eine gefährliche Mischung aus hohen Temperaturen in Kombination mit hoher Feinstaubbelastung und giftigen Gasen zur Wochenmitte.

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