Waldbrand bei Lutterberg: A7 voll gesperrt
Waldbrand bei Hann. Münden: A7-Vollsperrung ist aufgehoben Stand: 10.08.2026 23:50 Uhr Seit Montag brennt der Wald unterhalb der A7 zwischen Lutterberg und Hedemünden (Landkreis Göttingen). Die Nachlöscharbeiten sollten die Nacht über andauern. Die Vollsperrung der A7 ist aber inzwischen aufgehoben. Wie die Polizei auf Nachfrage des NDR mitteilte, ist die Fahrbahn in Richtung Süden seit etwa 23 Uhr wieder freigegeben. Gegen Mitternacht sollte dann auch die Fahrbahn in Richtung Norden wieder offen sein. Die Vollsperrung hatte über Stunden hinweg zu kilometerlangen Staus geführt. Auch die Umleitungsstrecken waren überlastet. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle gebracht. Laut einem Feuerwehrsprecher hatte es zunächst mehrere Brandherde auf einer Fläche von etwa 60 Quadratmetern gegeben. Wegen des starken Windes in dem schwer erreichbaren Gelände habe sich das Feuer auf eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern ausgedehnt. In der Region gilt derzeit die zweithöchste Waldbrandgefahren-Stufe. Die Nachlöscharbeiten im Wald sollten die Nacht über bis zum Dienstagmorgen andauern. Feuerwehr mit Spezialkräften im Großeinsatz Mehrere Wehren aus den Landkreisen Göttingen und Goslar waren auch mit Spezialkräften im Einsatz. Einer NDR Reporterin vor Ort zufolge waren am Montag zeitweise rund 230 Einsatzkräfte vor Ort. Zur Brandbekämpfung wurden spezielle Geländefahrzeuge aus dem Harz angefordert. Mit Forstfahrzeugen aus dem Landkreis Northeim sollten Schneisen gezogen werden, um die Ausdehnung des Feuers zu verhindern, so die Feuerwehr. "Rasensprenger" mit bis zu 30.000 Liter Wasser pro Stunde Den Angaben zufolge waren bis zur Dämmerung ein Löschhubschrauber und ein Löschflugzeug im Einsatz. Seitdem unterstützen automatische Bewässerungsanlagen beim Löschen, wie es hieß. Diese können wie eine Art großer Rasensprenger jeweils bis zu 30.000 Liter Wasser pro Stunde abgeben. Um die Glutnester im Waldboden zu wässern, wurden zudem "Kreisregner" an Bäumen angebracht.