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Waldbrand in Andalusien: Mindestens 19 Vermisste nach Waldbrand in Spanien

Welt

Infolge des schweren Waldbrands in Südspanien werden nach Behördenangaben noch mehrere Menschen vermisst. Es handele sich um mindestens 19 Menschen, deren Aufenthaltsort derzeit unklar sei, sagte Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno Bonilla im Radiosender Cadena Cope. Behördenangaben zufolge sind derzeit elf Todesfälle bestätigt.

Zuvor war von zwölf Toten die Rede gewesen. Die Leichen wurden bislang nicht identifiziert. Den Angaben zufolge gibt es zudem acht Verletzte, darunter vier Schwerverletzte.

Auslöser des Feuers war womöglich abgerissene Stromleitung

Das Feuer war laut der Regionalregierung am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos in der Nähe von Almería ausgebrochen. Bisher sind rund 3.150 Hektar Wald- und Ackerland betroffen. Ursache des Brandes war möglicherweise eine abgerissene Stromleitung, die in ausgetrocknete Vegetation fiel.

Rund 400 Feuerwehrleute und Soldaten waren an dem Einsatz nordöstlich von der Stadt Almería beteiligt. Zahlreiche Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Katastrophenschutzminister Antonio Sanz sprach von einer »beispiellosen Tragödie«.

Höchste Hitze-Alarmstufe in Teilen Spaniens

In mehreren südeuropäischen Ländern kam es zuletzt zu starker Hitze. In Teilen Spaniens gilt seit Tagen die höchste Hitze-Alarmstufe. Trockenheit und die hohen Temperaturen begünstigen den Ausbruch und die schnelle Ausbreitung von Feuern. In Spanien haben großflächige Feuer seit Beginn 2026 bereits mehr als 50.000 Hektar Land zerstört. Das zeigen Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (Effis).

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