DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Waldbrand weitet sich aus: Dorf muss erneut evakuiert werden - „Brauchen mehr Manpower“

Nation

Am Dienstagabend (14. Juli) habe sich der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz im Müritz-Nationalpark noch einmal auf 91 Hektar ausgebreitet und dem Dorf Granzin auf 1300 Meter angenähert, so Einsatzleiter Peter Handsche. Da sich der Abstand zum Feuer immer mehr verringert, müssten die Menschen dort am Abend erneut evakuiert und ins Gemeindezentrum nach Peckatel gebracht werden, wo auch Notfallseelsorger vor Ort seien. Bilder vom Brand und Einsatz vor Ort sehen Sie oben im Video. Der Wind ändert ständig die Richtung Der Grund für die schwierige Lage sei der Wind, der zum Abend hin permanent die Richtung wechsle, so Peter Handsche. Aus dem Amtsbereich Penzliner Land seien deshalb zusätzliche Einsatzkräfte angefordert worden. „Wir brauchen hier mehr Manpower“, so der Einsatzleiter. So sollen die 250 Einsatzkräfte für die Nacht noch einmal aufgestockt werden. Am Dienstagnachmittag hatte sich das Feuer auch dem Ort Speck im Norden auf zwei Kilometer angenähert, so Kreissprecher Marten Schröder. Dort sei eine sogenannte Riegelstellung mit Kreisregnern aufgebaut worden, um vor allem Wege zu benässen und so das Feuer am Weiterkommen zu hindern. Die Einsatzkräfte seien jedoch von dort wieder abgezogen worden, um bei Granzin zu helfen. 150 Kreisregner und ein erweiterter Löschzug seien zusätzlich noch einmal beim Land angefordert worden. Wie beim Feuer Ende Juni handelt es sich um munitionsbelastetes Gebiet. Die Feuerwehr darf den Bereich daher nicht betreten und kann das Feuer nur am Weiterkommen hindern. Im Norden sei das Feuer auch bis zu 500 Meter an eine 110 Kilovolt Starkstromleitung gekommen, die von E.DIS vorsorglich abgeschaltet worden sei, so Marten Schröder. Insgesamt seien 300 Einsatzkräfte vor Ort. Bei Speck seien außerdem zwei Waldbrand-Löschfahrzeuge und ein Harvester der Forst mit Wassertanks in Speck im Einsatz. Riegelstellung von Granzin über Krienke in Richtung Boek Eine Riegelstellung mit Wasser mit Kreisregnern sei von Granzin über Krienke in Richtung Boek dabei, ein Vordringen der Flammen zu verhindern, so der Kreissprecher. Es wird erneut an Schaulustige und Urlauber appelliert, den Müritz-Nationalpark zu meiden und die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit nicht zu behindern.

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