DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,14 % 68.811,64 Pkt 02:38:50 Gold +1,54 % 4.447,90 USD 02:43:48 Silber +0,68 % 65,43 USD 02:43:52 Brent +0,02 % 88,54 USD 02:42:37 WTI -0,30 % 82,15 USD 02:43:51 Bitcoin -0,03 % 62.810,02 USD 02:53:52 EUR/USD +0,41 % 1,15820 USD 02:53:53 EUR/GBP -0,07 % 0,85430 GBP 02:53:52 EUR/CHF +0,13 % 0,94020 CHF 02:53:53 EUR/JPY +0,15 % 184,161 JPY 02:53:53

Waldbrände: Drei Tote bei Bränden auf griechischer Insel und in Spanien

Welt

Bei Waldbränden auf der griechischen Insel Salamis nahe Athen sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Nahe dem Strand Peristeria im Süden der Insel seien zwei Leichen geborgen worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Nahezu zeitgleich waren zuvor zwei Waldbrände in der Nähe beliebter Badestellen im Süden und Osten der Insel ausgebrochen, wie Feuerwehrsprecher Giannis Artopios der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ERT schilderte. Die Identität der Toten ist demnach bislang nicht bekannt. Auch Spanien meldet Todesopfer. In der nordostspanischen Region Aragon starb ein Soldat bei der Bekämpfung eines Waldbrands. Evakuierung auf dem Seeweg Hunderte Urlauber und Einheimische wurden in Griechenland zur Evakuierung aufgerufen. Die Küstenwache entsandte nach eigenen Angaben fünf Patrouillenboote, um Badegäste und Bewohner in Sicherheit zu bringen, auch Privatboote kamen zu Hilfe. Rund 200 Feuerwehrleute sowie sechs Löschflugzeuge und sieben Hubschrauber waren im Einsatz gegen die in bewohntem Gebiet tobenden Feuer. Ziel sei es zu verhindern, dass sich die beiden Feuer einen Berghang hinauffressen und zu einer großen Feuerfront vereinen, sagte ein Behördenvertreter dem Sender ERT. Freiwillige Helfer sowie Tankfahrzeuge der Gemeinde unterstützten die Löscharbeiten. Das Aufgebot wurde im Laufe des Einsatzes weiter verstärkt, wie Reporter vor Ort berichteten. Starke Winde erschwerten die Löscharbeiten den Angaben zufolge erheblich. Für die Region im Raum Athen galt nach Angaben des Zivilschutzes eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Wegen der Gefahr für die Anwohner wurden über das griechische Katastrophenschutzsystem 112 mehrfach Warnungen und Aufforderungen zum Verlassen betroffener Gebiete verschickt. Feuer bedroht mittelalterliche Knochen Der seit Tagen wütende Waldbrand im spanischen Aragonien bedrohte ein mittelalterliches Kloster. Von dort waren am Donnerstag die Gebeine der ersten Könige des mittelalterlichen Königreichs Aragon in Sicherheit gebracht worden. Auch Kunstwerke und ein Kelch wurden geborgen, während auf den umliegenden Hügeln die Flammen loderten. Zudem mussten Hunderte Menschen aus umliegenden Orten ihre Häuser verlassen. In der südspanischen Region Andalusien konnten Hunderte zuvor evakuierte Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Dort hatte ein Waldbrand innerhalb von zehn Tagen mehr als 25.000 Hektar Vegetation verwüstet, erst am Sonntag konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

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