DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Waldbrände: Evakuierungen wegen schlimmer Brände westlich von Athen

Welt

Der griechische Zivilschutz hat die Menschen, die sich im Industriepark der Stadt Megara aufhalten, in einem Post auf der Plattform X aufgefordert, sich nach Megara selbst zu begeben. Die Stadt liegt rund 45 Kilometer westlich von Athen. Obwohl in der Region Hunderte Feuerwehrkräfte – auch aus Rumänien und Frankreich – und zahlreiche Löschflugzeuge im Einsatz sind, ist es bisher nicht gelungen, die Brände unter Kontrolle zu bringen. Medienberichten zufolge geht die Zahl der zerstörten Häuser in Griechenland in die Hunderte. Insgesamt sollen in der Region rund 10 000 Hektar Fläche verbrannt sein; zahllose Nutz- und Wildtiere verendeten. Ein Sprecher der Feuerwehr teilte mit, dass landesweit bislang 13 Menschen wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen worden seien. Zwei Menschen sterben bei Zusammenstoß von Löschhubschaubern Am Sonntag sind bei der Waldbrandbekämpfung westlich von Athen zwei Löschhubschrauber zusammengestoßen, wodurch der Pilot und der Co-Pilot einer der beiden Helikopter ums Leben gekommen sind. Ihre Leichen wurden später gefunden. Die beiden anderen Piloten überlebten das Unglück und konnten ihren Helikopter mit einer Notlandung auf dem Boden bringen, berichtete der griechische Rundfunk. Damit stieg die Zahl der Toten auf fünf – bereits vergangene Woche waren drei Feuerwehrleute gestorben. Die Behörden haben die Ermittlungen zu dem Hubschrauber-Unglück aufgenommen. Auch auf der Insel Kefalonia wütet ein großer Waldbrand, auch dort wurde am Sonntag Medienberichten zufolge eine Evakuierung angeordnet. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sprach von einer außergewöhnlichen Lage. „Es gibt Situationen, in denen Art und Intensität der Wetterereignisse jede menschliche Planung und jede operative Leistungsfähigkeit überfordern“, teilte er in einem Post auf Facebook mit. Feuer in den Niederlanden Im Osten der Niederlande ist unweit der deutschen Grenze in einem Waldgebiet ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr sei mit einem Großaufgebot im Einsatz, um das Feuer im Naturgebiet De Rosmolen bei der Ortschaft Oostrum zu bekämpfen und eine weitere Ausdehnung zu verhindern, teilten die Sicherheitsbehörden mit. Über dem zwischen Venlo und Nimwegen gelegenen Waldgebiet stiegen riesige Rauchwolken auf. Ein Campingplatz mit rund 300 Urlaubern wurde wegen der schlechten Luftqualität geräumt. Außerdem wurde der Bahnverkehr zwischen Nimwegen und Venray unterbrochen, da die Feuerwehrkräfte auch unmittelbar an den Gleisen im Einsatz waren. Die Feuerwehr legte eine Brandschneise in dem Wald an, und die niederländische Armee setzte einen Löschhubschrauber ein. Der Brand brach in den Baumkronen aus und breitete sich von dort schnell in dem Gebiet aus. Entspannung in Frankreich und Spanien In Frankreich herrscht zwar in vielen Regionen weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr, die meisten der zuletzt tobenden Brände sind inzwischen aber unter Kontrolle. An der Atlantikküste bei Bordeaux, wo der in dieser Saison bislang schlimmste Brand gewütet hatte, kehren die Bewohner weiterer evakuierter Orte nach Hause zurück.

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