DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Waldbrandgefahr steigt am Wochenende teils auf höchste Warnstufe

Nation

In den kommenden Tagen wächst in Deutschland die Gefahr von Waldbränden. In den Karten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) färben sich im Laufe des Wochenendes immer größere Gebiete im Waldbrandgefahrenindex rot. Zuerst ist der Südwesten betroffen, später kommt auch der Nordosten des Landes dazu. Am Samstag ist die Gefahr an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie zu Frankreich am größten - dort ist es aktuell besonders heiß. Laut DWD gilt in diesen Gebieten in den kommenden Tagen die höchste Warnstufe, Stufe fünf. Warnstufe vier herrscht in nahezu ganz Baden-Württemberg, dem südlichen Rheinland-Pfalz und in Südhessen sowie in Nordbayern - und zwar bis kommenden Dienstag. Dazu kommen einzelne Gebiete im Westen von Nordrhein-Westfalen und im Osten von Brandenburg. In den anderen Bundesländern zeigen die Karten überwiegend Stufe drei, was eine "mittlere Gefahr" bedeutet. Am Sonntag breitet sich die Gefahr weiter aus, die zweithöchste und höchste Warnstufe gelten für mehr Gebiete. Neben dem französischen Grenzgebiet stuft der DWD dann auch den Süden von Baden-Württemberg und den Stadtrand Berlins als Hochrisikogebiete ein. In einem diagonalen Streifen von Nordwest bis Südost sieht der DWD hingegen ein geringeres Risiko. Mehr Brände durch Klimawandel erwartet Südeuropäische Länder, darunter Spanien und Frankreich, kämpfen aktuell gegen schwere Waldbrände. Ein Feuer im Süden Spaniens, bei dem mindestens zwölf Menschen getötet wurden, war eines der folgenschwersten in dem Land seit Beginn der Aufzeichnungen. Spanien wurde, wie viele weitere Länder in Europa, zuletzt von einer heftigen Hitzewelle erfasst. Waldbrände haben in den vergangenen zehn Jahren in Europa Hunderte Menschen das Leben gekostet. Der Klimawandel dürfte dafür sorgen, dass die Zahl der Opfer in den kommenden Jahren noch steigen wird. Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Welt. Seit den 1980er Jahren steigen die Temperaturen laut dem EU-Programm Copernicus dort doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Weltweit war 2025 das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

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