Waldkubus auf dem Juliusplatz „soll stören“
Wer am Juliusplatz vorbeiläuft, kann sie nicht übersehen: Die Installation „Klima – Wald – Kubus“ von Thomas Brenner, der damit auf den Klimawandel aufmerksam machen möchte.
Thomas Brenner nennt seinen Waldkubus „hässlich“: Der zwei auf zwei Meter große und 3,50 Meter hohe goldene Käfig aus Baustahlmatten, der mit abgestorbenen Baumkronen gefüllt ist, „soll stören“, sagt der Fotograf und Künstler aus Kaiserslautern bei der Vernissage am Donnerstag auf dem Neustadter Juliusplatz. „Jeder soll denken: Was soll das?!“
Und dann genauer bei hinsehen: Am Käfig hängt ein romantisches Gemälde. Es steht für den Wunsch nach naturnaher Idylle und als Kontrast zur Realität der abgestorbenen Baumkronen. Auf der anderen Seite erklären Infotafeln harten Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald. „Wenn durch die Installation nur einer darüber nachdenkt, hat es sich gelohnt“, sagt Brenner.