Wall Street versucht KI-Aktien zu retten am Crash-Jahrestag!
Die wichtigsten Eckpunkte
Wall Street hat KI-Aktien wie Coreweave hochgestuft, um den Verkaufsdruck am Jahrestag des 1987er-Crashs zu stoppen.
Die Frage bleibt, ob dies das Ende der Probleme für KI-Aktien ist, da hohe Schulden und geringe Gewinnprognosen bestehen.
Die extreme Rotation von Wachstums- zu Value-Aktien wurde kurzfristig übertrieben.
In Europa steigen die Risikoprämien für französische Staatsanleihen massiv aufgrund der jüngsten Ereignisse.
Es gibt Bedenken, dass Deutschland ähnliche Ausschreitungen bevorstehen könnten.
Die Wall Street hat mit Aufstufungen der zuletzt verprügelten KI-Aktien (wie Coreweave) den Abverkauf zunächst gestoppt – und das am Jahrestag des 1987er-Crashs! Aber ob damit für die KI-Aktien „die Kuh vom Eis ist“, ist eine andere Frage: denn an den Fakten – zu viele Schulden bei zu wenig Aussicht auf Gewinne vor allem bei Datencenter-Firmen – hat sich ja nichts geändert. Damit endet heute wohl eine acht Tage lange Verluststrecke – die Rotation raus aus Wachstums-Aktien und rein in Value-Aktien war kurzfristig zu extrem geworden. In Europa steigen die Risikoprämien für Frankreichs Staatsanleihen massiv – kein Wunder nach dem Horror der letzten Tage in unserem Nachbarland. Steht Deutschland vor ähnlichen Ausschreitungen?
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Marktkommentator
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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