Walmart senkt Lebensmittelpreise - angeblich auf Bitten von Trump
Dieser Ausdruck wurde am 07.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Hohe Lebenshaltungskosten in den USA Walmart senkt Lebensmittelpreise – angeblich auf Bitten von Trump Der lange Arm des US-Präsidenten reicht offenbar bis zur Fleischtheke im Supermarkt. Auf seine Aufforderung hin habe Walmart die Preise gesenkt, verkündet Donald Trump. Hackfleisch koste fast 15 Prozent weniger. Walmart nennt eine andere Zahl. 07.07.2026, 04.14 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Die US-Supermarktkette Walmart senkt offenbar auf Bitten von Donald Trump die Preise für zahlreiche Produkte, darunter auch Hackfleisch. Dies verkündete der US-Präsident am Montag auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform Truth Social. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund stark gestiegener Rindfleischpreise, die die Geldbeutel der US-Verbraucher belasten. Der Einzelhändler teilte mit, dass Kunden in seinen Walmart- und den dazugehörigen Sam's-Club-Filialen in diesem Sommer bei Artikeln wie Fleisch, Obst, Gemüse und Limonade sparen würden. Trump zufolge wird Walmart die Preise für ein Pfund Hackfleisch um »fast« 15 Prozent senken. Walmart selbst teilte mit, der Preis für eine Sorte Hackfleisch werde um etwa zwölf Prozent auf 5,94 Dollar sinken. »Dies ist eine riesige Sache für die vielen Millionen Amerikaner, die klugerweise bei Walmart einkaufen, einem wahrhaft patriotischen Unternehmen, das die USA liebt«, erklärte Trump. Die Preise für Rindfleisch waren in die Höhe geschnellt, nachdem eine anhaltende Dürre die Kosten für Viehfutter erhöht und die US-Viehzüchter gezwungen hatte, ihre Herden zu verkleinern. Trump hatte bereits früher zollgünstige Importe von argentinischem Rindfleisch gefördert, um die Preise zu dämpfen. Erst wenige Tage zuvor hatte Trump gegen die hohen Benzinpreise in den USA gewettert und die Ölkonzerne zu Preissenkungen aufgefordert – mehr dazu hier. Er ärgerte sich offenbar darüber, dass die zuletzt gesunkenen Rohölpreise an den Tankstellen kaum ankommen. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump: »Verkäufer von Benzin müssen SOFORT ihre Preise senken.« Und weiter: »Es wird keine Preisabzocke geben, das ist komplett illegal. Wenn Verkäufer das machen, wird es große Probleme geben. Nehmt einen Preis von 2,50 Dollar pro Gallone als Ziel.« Derzeit liegt der Landesdurchschnitt für reguläres Benzin bei knapp unter vier Dollar pro Gallone (3,8 Liter). Das ist zwar niedriger als noch zur Hochzeit des Konflikts – aber weit von Trumps Preisvorstellungen entfernt. hda/Reuters