DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Walmart senkt seine Preise - offenbar auf Drängen Trumps

Wirtschaft

Die Lebenshaltungskosten belasten viele Amerikaner. Nun will der Handelsriese Walmart mit Preissenkungen für Entlastungen sorgen. Donald Trump verbucht das als Erfolg für sich. Doch bei den konkreten Zahlen gehen die Angaben auseinander. Offenbar auf Drängen von Donald Trump senkt der US-Einzelhändler Walmart seine Preise. Trump verkündete den Schritt auf der Plattform "Truth Social". Er sei darüber informiert worden, dass Walmart die Preise "um einiges" senken werde, schrieb der Präsident am Montag (Ortszeit). Auch Walmart selbst bestätigte, dass man etwa bei Fleisch, Obst und Gemüse die Preise senken werde, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Auch Kunden der Walmart-Tochter "Sam´s Club" sollen von den Preissenkungen profitieren. Die Preissenkungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass Rindfleisch in den USA so teuer ist wie selten zuvor. Wegen langen Trockenphasen hatte sich Viehfutter in den USA massiv verteuert. Viele Viehzüchter hatten deswegen ihre Herden verkleinern müssen, was wiederum zu einem knapperen Angebot führt, welches die Preise treibt. Bei der konkreten Höhe der Preissenkungen allerdings widersprechen sich die Darstellungen. Trump behauptete auf "Truth Social" der Preis für ein Pfund Hackfleisch werde um "fast" 15 Prozent fallen. Walmart bezifferte die Reduktion dagegen auf rund zwölf Prozent – der neue Preis solle bei 5,94 Dollar liegen. Trump überzog die Handelskette in seinem Post mit Lob für den Schritt. Gemeinsam werde man "Amerika stärker und größer machen als je zuvor" und Walmart sei ein "wahrhaft patriotisches Unternehmen, das die USA liebt", schrieb er etwa. Bereits vor der Walmart-Ankündigung hatte Trump versucht gegen die steigenden Preise zu steuern, indem er zollvergünstigte Einfuhren von argentinischem Rindfleisch vorantrieb. Empfehlungen der Redaktion Trump greift nach Kasachstans Bodenschätzen – und fordert China heraus Merz weist in Telefonat Trump zurecht Sieben USA-Fakten, die nicht jeder kennt Nicht nur Lebensmittel: Trump setzt auch Ölkonzerne unter Druck Die Intervention beim Einzelhandel reiht sich in ein Muster ein. Nur wenige Tage zuvor hatte der Präsident die amerikanischen Ölkonzerne öffentlich dazu aufgefordert, die Preise zu senken. Er ärgerte sich wohl darüber, dass die gesunkenen Rohölpreise nicht an den Zapfsäulen ankamen. Benzinverkäufer müssten "SOFORT" ihre Preise reduzieren, schrieb Trump auf Truth Social und gab einen Zielpreis von 2,50 Dollar pro Gallone vor. Die aktuelle Entwicklung in den USA sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung. Was genau passiert da gerade und was heißt das für uns in Europa? Das beleuchten wir in dieser Folge unseres Podcasts "Xplained – Was heißt das für mich?": Die hohen Lebenshaltungskosten zählen zu den größten innenpolitischen Baustellen in den Vereinigten Staaten. Trumps öffentlicher Druck auf Konzerne dürfte daher nicht zuletzt als Signal an die eigene Wählerschaft zu verstehen sein. (red)

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