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War seit Dienstag vermisst: 74-Jährige nach 4 Nächten in Tiroler Bergen gerettet

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Lienz (Österreich) – Sie harrte vier Tage und vier Nächte alleine und ohne Vorräte in der Wildnis der Tiroler Berge aus – im Alter von 74 Jahren. Am Samstag fanden Rettungskräfte die Österreicherin unterkühlt, aber am Leben. Ein kleines Wunder!

Die Frau hatte am Dienstagmorgen gegen 8.40 Uhr ihre Wohnung in Lienz in Tirol verlassen und war in einen Bus gestiegen. An einem Parkplatz stieg sie aus, um wandern zu gehen. Und kehrte nicht zurück. Erst am Freitag bemerkte die 53-jährige Tochter, dass die Mutter nicht heimgekommen war, so die Tiroler Landespolizei. Die Tochter alarmierte die Polizei und meldete die 74-Jährige als vermisst . Da war die Seniorin bereits seit vier Tagen in den Osttiroler Bergen verschollen.

Große Suchaktion mit Hubschrauber

Nachdem endlich ihr Verschwinden bemerkt worden war, lief sofort eine große Suchaktion an: Die Polizei ermittelte, dass Zeugen die Dame das letzte Mal am Dienstag gegen 10 Uhr gesehen hatten. Die Bergrettung rückte mit 43 Einsatzkräften aus. Ihnen schlossen sich fünf Retter der Freiwilligen Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber und ein Beamter mit Suchhund an.

Am Samstag wurde die vermisste Seniorin gegen 8.30 Uhr neben einem Talweg gefunden. Sie war stark unterkühlt, aber ansprechbar. Die 74-Jährige wurde daraufhin mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Laut Landespolizei hatte sich die Seniorin wohl wegen einer Erkrankung verirrt und vier Tage und Nächte neben dem Weg auf Rettung ausgeharrt.

Deutscher Bergwanderer verunglückt tödlich in Alpen

Tödlich endete eine Bergtour in den Ötztaler Alpen , ebenfalls in Tirol. Eine fünfköpfige Gruppe war mit einem Trainer des Deutschen Alpenvereins (DAV) vom Taschachhaus zu einer Tour über den Taschachferner Richtung Wildspitze aufgebrochen.

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