DAX +0,48 % 26.126,30 Pkt 18:00:00 MDAX -0,26 % 32.426,33 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,15 % 6.476,98 Pkt 18:00:00 Dow Jones +2,56 % 54.537,82 Pkt 19:14:03 S&P 500 +1,82 % 7.738,54 Pkt 19:14:01 Nasdaq +2,14 % 26.468,79 Pkt 19:14:05 Nikkei +3,66 % 66.300,44 Pkt 08:45:02 Gold +5,03 % 4.301,60 USD 19:04:01 Silber +3,56 % 62,20 USD 19:04:03 Brent -0,30 % 79,12 USD 19:02:48 WTI -1,11 % 74,93 USD 19:04:05 Bitcoin +0,76 % 64.543,36 USD 19:14:00 EUR/USD +0,35 % 1,15470 USD 19:13:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85770 GBP 19:14:03 EUR/CHF +0,02 % 0,93270 CHF 19:14:05 EUR/JPY +0,47 % 182,132 JPY 19:14:05

Warner-Prozess erst 2027: Wartezeit kostet Paramount Milliardensumme

Wirtschaft

close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Der Prozess über die Wettbewerbsklagen gegen die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance beginnt erst am 2. März 2027. Den Verhandlungstermin hat die zuständige Richterin Araceli Martinez-Olguin am US-Bezirksgericht für den Norden Kaliforniens am Dienstag angeordnet. Weiterlesen nach der Anzeige Angesetzt seien zwölf Verhandlungstage bis zum 19. März 2027, verhandlungsfrei bleiben der 8. und der 15. März, heißt es in der Anordnung. Ein Urteil in dem Kartellstreit ist damit frühestens im Frühjahr 2027 zu erwarten. Zunächst treffen sich die Parteien am 19. August zu einer ersten Anhörung zum Verfahrensablauf. Kompromiss zwischen den Wunschterminen Der Termin stellt einen Kompromiss dar: Paramount hatte auf einen Prozessbeginn im November 2026 gedrängt. Die klagenden Bundesstaaten und die Autoren-Gewerkschaft Writers Guild of America (WGA) hatten den 5. April 2027 vorgeschlagen, berichtet Variety. Im Juli haben zwölf US-Bundesstaaten unter Führung des kalifornischen Generalstaatsanwalts Rob Bonta sowie separat die WGA gegen die geplante Warner-Übernahme geklagt (Az. 4:26-cv-07116). Beide Verfahren führt das Gericht in einem Prozess zusammen. Bis zu einer Entscheidung darf die Übernahme nicht vollzogen werden. Die Kläger sehen den Wettbewerb bei großen Kinofilmen gefährdet. Die US-Regierung hatte den Zusammenschluss ohne Auflagen genehmigt, die EU-Kommission mit einer Auflage: Paramount hat sich dazu verpflichtet, binnen 13 Monaten ab der Übernahme aus dem mit NBCUniversal geführten Joint Venture United International Pictures auszutreten. Teure Wartezeit Weiterlesen nach der Anzeige Für Paramount bedeutet der späte Termin Kosten und Risiken. Um die Warner-Aktionäre für den Deal zu gewinnen, hatte das Unternehmen ihnen zusätzliche Zahlungen für jedes Quartal nach dem 30. September zugesagt, bis die Übernahme vollzogen ist. Rund 650 Millionen US-Dollar pro Vierteljahr kommen dadurch zusammen. Rechnerisch würde sich das bis zum Ende des Prozesses auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar belaufen. Zudem wird die Zeit knapp: Warner und Paramount haben den 4. Juni 2027 als Frist für den Abschluss der Übernahme gesetzt. Verstreicht sie, kann Warner Bros. Discovery den Deal aufkündigen und eine Vertragsstrafe von 7 Milliarden US-Dollar verlangen. Beide Seiten können die Frist allerdings verlängern. Paramount-Chef David Ellison hat den 111 Milliarden US-Dollar schweren Zusammenschluss unterdessen erstmals öffentlich verteidigt. In einem Gastbeitrag für die New York Times argumentierte er, das fusionierte Unternehmen käme auf weniger als 20 Prozent der US-Fernsehnutzung und konkurriere mit Netflix, Amazon und Apple.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren