DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

Warnstreik der Arbeiter legt Seehäfen weitgehend lahm

Allgemein

Stand: 18.08.2026 15:56 Uhr Ein 24-Stunden-Warnstreik der Gewerkschaft ver.di hat den Hafenumschlag in Hamburg am Dienstag zu einem erheblichen Teil lahmgelegt. Auch die Seehäfen in Bremerhaven und Bremen sowie in Wilhelmshaven, Emden und Brake waren betroffen. Ob an den HHLA-Terminals in Hamburg-Waltershof und am Tollerort oder bei Eurogate: Die großen Containerbrücken, mit denen Boxen aufs Schiff oder umgekehrt bewegt werden, waren hochgeklappt. Ähnlich sah die Lage in den anderen deutschen Nordseehäfen bis nach Emden aus. Der Bremer Hafenlogistiker Eurogate, der Containerterminals in Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven betreibt, teilte mit, die Arbeit an den Terminals sei wegen der Warnstreiks weitgehend eingestellt worden. Rückstau soll so schnell wie möglich abgearbeitet werden Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hatte seine Kunden und Partnerunternehmen nach eigenen Angaben bereits am Montag informiert. Wie lange es dauert, bis der Rückstau beim Umschlag aufgeholt wird, dazu macht das Unternehmen keine konkreten Angaben. Man bemühe sich, das zeitnah zu erreichen, so ein Sprecher. Ver.di fordert bessere Bezahlung der Hafenarbeiter Hintergrund des Warnstreiks sind Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Die Gewerkschaft fordert für die rund 11.000 Beschäftigten in den Seehäfen 8,2 Prozent mehr Lohn - bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der ZDS hatte zuletzt ein erhöhtes Angebot vorgelegt. Es beinhaltet unter anderem einen Anstieg der Löhne um 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 19 Monaten, außerdem 300 Euro mehr Urlaubsgeld und 460 Euro für Beschäftigte der Groß-Containerbetriebe. Ab Montag wird wieder verhandelt Ver.di hatte das letzte Angebot der Arbeitgeber zurückgewiesen. Der Arbeitgeberverband ZDS nennt den Warnstreik unverhältnismäßig. Die globalen Lieferketten seien bereits angespannt, so Hauptgeschäftsführer Florian Keisinger. Montag und Dienstag kommender Woche sind nun in Hamburg neue Verhandlungstermine angesetzt. Demonstration im Hamburger Hafen Am Dienstagmorgen versammelten sich in Hamburg laut ver.di mehr als 2.000 Hafenbeschäftigte zu einer Demonstration. Sie zogen mit Transparenten und in Warnwesten gekleidet durch das Hafengebiet und riefen Slogans wie "Hafen bleibt streikbereit". Am Containerterminal Burchardkai gab es eine Kundgebung.

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