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Warnung vor Cyberattacken auf Google Pixel, Cisco ISE und Acronis Backup

Technologie

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Cyberkriminelle missbrauchen Sicherheitslücken in Google Pixel, Cisco Identity Services Engine (ISE) und Acronis Backup. Für zwei der Schwachstellen gibt es erst seit Kurzem Aktualisierungen, um diese auszubessern. IT-Verantwortliche und Admins sollten zügig handeln und die Updates installieren sowie im Netz erreichbare Geräte auf mögliche Angriffe untersuchen.

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Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA warnt davor mit zwei Sicherheitsmitteilungen. In der Ersten geht es um ein neues, bisher unbekanntes Sicherheitsleck in Ciscos Identity Services Engine (ISE), das die Umgehung der Authentifizierung ermöglicht und die Risiko-Höchstwertung erreicht (CVE-2026-76460, CVSS 10.0, Risiko „kritisch“). Cisco schreibt, dass nicht angemeldete Angreifer aus dem Internet die unzureichende Kontrolle in einem API-Endpunkt missbrauchen können und das laut Ciscos Erkenntnissen bereits in freier Wildbahn machen. Der Hersteller nennt auch Indizien für erfolgreiche Angriffe, nach denen Admins suchen können. Cisco ISE und ISE-PIC 3.1 Patch 12, 3.2 Patch 11, 3.3 Patch 12, 3.4 Patch 7 und 3.5 Patch 4 stopfen das Sicherheitsleck.

Die zweite Schwachstelle betrifft Acronis Backup für cPanel/WHM und Plesk. Acronis hat bereits am Mittwoch eine Warnung vor den laufenden Attacken veröffentlicht und liefert aktualisierte Software aus, die die Schwachstellen abdichten.

Angriffe auf Google-Smartphones

Eine zweite Warnmeldung der CISA betrifft Googles Pixel-Smartphones. Dafür hat Google in der Nacht zum Mittwoch ein Betriebssystem-Update herausgegeben, das einige sogar als kritisch eingestufte Sicherheitslücken schließt. Das Update zur Schwachstelle CVE-2026-58704 stopft jedoch ein Leck im Mobilfunkmodem, wodurch sich Logikfehler im Code zum Umgehen von Berechtigungsgrenzen missbrauchen lassen. Das kann zur Rechteausweitung von bösartigen Akteuren aus dem Netz führen, ohne Interaktion von Besitzerinnen und Besitzern (CVSS laut CISA 8.8, Risiko „hoch“). Google schreibt in der Übersicht zum Pixel-Android-Update, dass die Lücke in begrenztem Ausmaß gezielt angegriffen wird.

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