Warnung vor freilaufendem Puma nahe Münchner Flughafen
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Oberding (Bayern) – Puma-Alarm in Bayern! In der Nähe des Münchner Flughafens ist möglicherweise eine freilaufende Raubkatze unterwegs. „Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding.
In der Nacht zum Mittwoch hatte es eine Sichtung des Raubtieres gegeben, so eine Sprecherin des Landratsamtes auf BILD‑Nachfrage. Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich bei dem Tier um einen Puma handeln.
Höchste Vorsicht!
Die Raubkatze soll im Naturschutzgebiet Notzingermoos in der Gemeinde Oberding ( Bayern ) gesichtet worden sein. Das liegt nur wenige Kilometer vom Flughafen München entfernt. Woher das Tier stammen könnte, ist laut dem Landratsamt derzeit offen. Es gebe Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region.
Es wird zur höchsten Vorsicht geraten. Kinder sollten nur unter Aufsicht draußen spielen und Hunde angeleint werden, warnt die Behörde. Wer das Tier sichtet, sollte sich auf keinen Fall der Raubkatze nähern, sondern die Polizei oder das Landratsamt unter 08122 9680 informieren.
Angriffe sind lebensgefährlich
Pumas leben eigentlich auf dem amerikanischen Kontinent, ihr Lebensraum zieht sich von Nord- bis Südamerika. Die Raubkatzen gelten als scheu und meiden den Menschen. Es kommt nur sehr selten zu Angriffen, doch diese sind dann lebensgefährlich.
Männchen werden bis zu 75 Kilo, Weibchen bis 48 Kilogramm schwer und erreichen dabei eine Länge von 150 bzw. 130 Zentimetern. Die Fellfarbe reicht je nach Region von einfarbig gelbbraun, rötlich-braun bis silbergrau – daher auch die Bezeichnung als Silberlöwe.