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Warum bei Bayerns Saisonstart gegen Bamberg so viele Plätze leer waren

Sport

vor 5 Stunden

So wenige Zuschauer zum Heimauftakt wie seit Jahren nicht

Warum bei Bayerns Saisonstart gegen Bamberg so viele Plätze leer waren

Die Basketballer des FC Bayern sind mit einem überzeugenden 108:72-Sieg gegen Pokalsieger Bamberg in die neue Saison gestartet. Trotz des viel herbeigesehnten Debüts von Erfolgstrainer Anton Gavel verzeichnete der Vizemeister jedoch einen deutlichen Zuschauerrückgang. Dafür hat einen bestimmten Grund.

Lediglich 4.200 Tickets setzten die Münchner zum Auftakt in die neue Bundesliga-Saison im BMW Park ab und damit deutlich weniger als noch in den ersten Heimspielen der vergangenen Jahre. Seit dem Coronajahr verzeichnete man immer mindestens 5.300 Verkäufe - vergangene Saison war das Spiel gegen den damaligen Aufsteiger Science City Jena mit 6.600 Tickets sogar ausverkauft.

Ein Grund für die teils leeren Reihen dürfte allerdings das parallel stattfindende Oktoberfest gewesen sein. Das hatte in den zurückliegenden Jahren zwar auch zur Zeit des ersten Heimspiels stattgefunden, jedoch handelte es sich dabei nie um das erste "Wiesn"-Wochenende, was traditionell deutlich mehr Aufmerksamkeit in der bayerischen Landeshauptstadt generiert.

Gavel mit "den ersten drei Vierteln" defensiv zufrieden

Negativ auf den sportlichen Spielverlauf wirkte sich die Zuschauerzahl allerdings nicht aus. Die Bayern, die von Neu-Trainer Anton Gavel angeführt wurden, rannten den völlig überforderten Bambergern bereits nach einer Viertelstunde Spielzeit auf deutlich über 20 Punkte davon.

"Ich habe mich gefreut, dass wir alle [Spieler auf dem Feld, Anm.] auf dem Feld sehen konnten", war Gavel am Dyn-Mikrofon sichtlich zufrieden. "Alle haben Einsatz und Willen gezeigt. Die defensive Arbeit über die ersten drei Viertel kann uns Hoffnung für die Zukunft geben!"

Ob die Bayern-Fans Wiedergutmachung auf den Rängen leisten können, wird sich bereits in der kommenden Woche zeigen, wenn der nächste Kracher ansteht: Am Samstag empfängt der FCBB Meister Alba Berlin zur Revanche des Bundesliga-Finals der Vorsaison (15.30 Uhr/BMW Park).

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