Warum es sich Trump mit Tetris verbaut hat
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Der Erfinder des Videospiel-Klassikers Tetris ist sauer auf Donald Trump! Der Grund: Das Weiße Haus hatte am Donnerstag fünf Videospiele im Retro-Stil hochgeladen, die die politischen Ziele des US-Präsidenten widerspiegeln. Eines davon trägt den Titel „Build the Wall“ (auf Deutsch: Bau die Mauer) und erinnert an Tetris. Die Spieler sollen laut einer Mitteilung des Weißen Hauses „die Grenze vor der kommenden Horde schützen“ – gemeint ist die von Trump gebaute Sperranlage zwischen den USA und Mexiko.
Jetzt hat sich die Firma von dem Spiele-Klon distanziert und betont: „Die Tetris Company war nicht an der Entwicklung beteiligt.“ Man habe „weder die Nutzung der Marke Tetris noch des geistigen Eigentums für das Spiel genehmigt oder lizenziert“, hieß es in der Stellungnahme. „Wir bei Tetris glauben an die Macht der Verbindung und daran, Menschen zusammenzubringen, statt sie zu spalten“, erklärte Tetris in einem Onlinedienst und wies darauf hin, dass es Urheberrechtsverletzungen „sehr ernst“ nehme.
Kritik von Menschenrechts-Organisationen
Ein weiteres Spiel trägt den Titel „Rio Run“ und ist an das Spiel Snake angelehnt. Nutzer können darin die digitale Version des US-Grenzschutzbeauftragten Tom Homan über das Spielfeld bewegen. Ziel ist es, möglichst viele Migranten aufzugreifen, die den Fluss Rio Grande an der Grenze zu Mexiko überquert haben. In einem weiteren Spiel wiederum können Nutzer mit Netzen unter anderem Geldsäcke einfangen, um das sogenannte Trump-Konto aufzufüllen.