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Warum Ito beim FC Bayern ein Sonderfall ist

Sport

01.08.2026 • 09:48 Uhr Die Verkaufsliste des FC Bayern besteht eigentlich aus drei Spielern. Doch spätestens seit Mittwoch darf sich auch Hiroki Ito als Abschiedskandidat betrachten. Damit konnte man nicht zwingend rechnen. Joao Palhinha, Sacha Boey, Bryan Zaragoza – es ist zwar keine durchweg namhafte Verkaufsliste, die der FC Bayern da zusammengestellt hat, aber eine einstmals teure. Addiert kommt das Trio auf fast 100 Millionen Euro Ablöse. Geld, das weitgehend verloren ist, denn die erzielten Leihgebühren liegen lediglich im einstelligen Millionenbereich und die Marktwerte der Spieler sind inzwischen nach unten gerauscht. Klub-Patron Uli Hoeneß verriet zwar am Donnerstag, dass die Münchner bereits 40 Millionen Euro aus anderen Verkäufen erlöst hätten, doch betonte gleichzeitig, dass es schön wäre, wenn noch mehr herausspränge. Vielleicht erklärt dieser Wunsch die Tatsache, dass Max Eberl am Mittwoch kurzerhand auch Hiroki Ito die Tür zu einem Vereinswechsel öffnete. Aus dem Trio, das gehen kann, ist mittlerweile also eigentlich ein Quartett geworden. Bayerns Verkaufsrechnung lautet neuerdings: 3+1. Bei Bayern herrscht eine brutale Konkurrenzsituation „Wenn Hiroki über einen Wechsel nachdenkt, weil er selbst erkennt, dass es schwierig sein wird, sich einen Platz in der Mannschaft zu erkämpfen, dann werden wir uns darum kümmern“, sagte der Sportvorstand und verwies auf die brutale Konkurrenzsituation: „Wir haben jetzt die linke Seite mit Nene Brown verstärkt, und in der Innenverteidigung haben wir mit Minjae Kim, Jonathan Tah und Dayot Upamecano natürlich drei herausragende Spieler.“ Durchaus möglich, dass dieser knallharte Kurs Eberl nicht ganz so leichtfällt, schließlich galt Ito seit jeher als ein Erfolgstransfer des Sportvorstands. Er war es, der den Japaner völlig geräuschlos für vergleichsweise kleine Münze nach München lotste und ihn immer ausgiebig lobte. Auffällig: Selbst während Itos häufigen und langwierigen Verletzungen war Eberl stets darauf bedacht, ihn in Interviews positiv zu erwähnen. Ito ist ein Eberl-Spieler „Die Personalie Hiroki Ito ist deswegen interessant, weil es der erste Spieler ist, den Max Eberl geholt hat und der jetzt auf der Abschiedsliste gelandet ist. Die drei anderen hat Eberl ja gar nicht geholt“, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger in der aktuellen Folge des Podcasts „Die Bayern-Woche“ und erinnert daran, dass Zaragoza und Boey auf Betreiben von Sportdirektor Christoph Freund an die Säbener Straße gekommen waren und Palhinha 2024 geholt werden musste, weil man es dem Portugiesen 2023 quasi versprochen hatte. Zur Erinnerung: Damals scheiterte ein Deal in buchstäblich allerletzter Sekunde. „Eberl muss ein bisschen Scherben zusammenkehren, die da entstanden sind. Mit dem Trio hat er ja eigentlich nichts zu tun. Ito ist der Erste, den Eberl geholt hat und der jetzt gehen muss“, erklärt Kumberger. Das mache den Verteidiger und dessen Herabstufung vom Hoffnungsträger zum Verkaufskandidaten zu einem Sonderfall. Wenn du hier klickst, siehst du Spotify-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Spotify dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier. IMMER AKZEPTIEREN EINMAL AKZEPTIEREN Die ganze Diskussion sowie alles zu den anderen aktuellen Brennpunkt-Themen rund um den Rekordmeister hören Sie in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und Chefreporter Stefan Kumberger. Übrigens: Sie können mit unserem „Bawofon“ aktiv an der Bayern-Woche teilnehmen! Schicken Sie uns per WhatsApp Ihre Sprachnachricht mit Fragen, Meinungen, Lob, Kritik und Anregungen an 0151 – 21 63 72 41. Die interessantesten Beiträge werden dann Teil der Sendung. Alle Infos dazu im Podcast.

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