DAX +0,15 % 25.410,80 Pkt 17:30:00 MDAX +0,67 % 30.287,70 Pkt 17:30:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,60 Pkt 21:00:00 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:00:00 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,67 % 4.011,50 USD 08:02:21 Silber -2,36 % 52,83 USD 08:01:48 Brent -4,14 % 111,02 USD 08:02:24 WTI +0,20 % 101,96 USD 08:02:24 Bitcoin -0,67 % 79.471,78 USD 08:12:15 EUR/USD -0,53 % 1,11590 USD 08:11:44 EUR/GBP -0,12 % 0,83750 GBP 08:12:26 EUR/CHF -0,01 % 0,92400 CHF 08:12:25 EUR/JPY +0,09 % 176,080 JPY 08:12:25

Warum jetzt mehr gehustet wird

Gesundheit

Kennen Sie auch jemanden mit Husten, Schnupfen oder Halskratzen? In Hamburg und Schleswig-Holstein macht sich die Erkältungssaison inzwischen deutlich bemerkbar. Die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen nimmt seit Wochen zu. Das belegen auch die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Vor allem klassische Erkältungsviren sind demnach derzeit unterwegs.

Das RKI betrachtet Hamburg und Schleswig-Holstein bei seiner virologischen Überwachung gemeinsam. Für die Region werden die Nachweise verschiedener Atemwegsviren fortlaufend erfasst. Gleichzeitig zeigt der bundesweite Trend klar nach oben: Seit der 33. Kalenderwoche steigt die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen.

In der zuletzt ausgewerteten Woche vom 21. bis 27. September lag sie bereits auf einem moderaten Niveau. Auch die Zahl der Arztbesuche wegen Atemwegsinfekten ist weiter gestiegen. Das RKI bezeichnet diese Entwicklung zu dieser Jahreszeit als üblich.

Erkältungswelle im Norden: Vor allem klassische Erkältungsviren unterwegs

Eine Grippewelle steckt hinter den vielen laufenden Nasen derzeit allerdings nicht. Dem RKI zufolge wird das Infektionsgeschehen vor allem von Rhinoviren und Parainfluenzaviren bestimmt – also von Erregern, die typische Erkältungsbeschwerden verursachen können.

Bundesweit wurden zwischen der 36. und 39. Kalenderwoche in 234 untersuchten Proben vor allem Rhinoviren gefunden. 38 Prozent der Proben waren positiv auf Rhinoviren, Parainfluenzaviren wurden in 13 Prozent nachgewiesen. Andere Atemwegsviren kamen deutlich seltener vor.

Für Hamburg und Schleswig-Holstein bedeutet das: Wer derzeit im Büro, in der Bahn oder in der Familie auffällig viele Menschen husten und schniefen hört, erlebt einen Trend, der sich auch in den RKI-Daten widerspiegelt. Demnach setzt sich das seit Wochen steigende Infektionsgeschehen weiter fort.

Corona und Grippe noch auf niedrigem Niveau

Influenza, Corona und RSV spielen dagegen bislang eine vergleichsweise geringe Rolle. Die Aktivität von SARS-CoV-2, Influenzaviren und RSV ist laut RKI derzeit niedrig. Allerdings zeigen einige Überwachungssysteme bei Corona und Influenza erste leichte Anstiege. Die im Abwasser gemessene SARS-CoV-2-Last steigt ebenfalls etwas, befindet sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau.

Auch in den Krankenhäusern ist von einer großen Herbstwelle bislang noch nichts zu sehen. Die Zahl schwerer akuter Atemwegsinfektionen ist zwar zuletzt leicht gestiegen, liegt aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Influenza- und Covid-Diagnosen machten jeweils höchstens ein Prozent der erfassten Fälle aus. RSV wurde nur vereinzelt festgestellt.

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