DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,88 % 63.356,83 Pkt 06:04:45 Gold -0,44 % 4.020,70 USD 06:09:45 Silber -1,23 % 53,45 USD 06:09:13 Brent -5,34 % 109,63 USD 06:09:28 WTI -1,09 % 100,65 USD 06:09:32 Bitcoin -0,33 % 79.744,22 USD 06:19:39 EUR/USD -0,44 % 1,11690 USD 06:18:46 EUR/GBP -0,12 % 0,83750 GBP 06:19:42 EUR/CHF +0,04 % 0,92450 CHF 06:19:44 EUR/JPY +0,03 % 175,970 JPY 06:19:46

Was du zu den Gadgets wissen musst

Allgemein

Das „Welcome Home“-Event von Apple hat es mit seinem Namen schon verraten: Der iPhone-Konzern plante geraume Zeit eine neue Offensive im Smarthome-Sektor. Jetzt hat Apple sein Portfolio deutlich aufgestockt. Im Zentrum des neuen Smarthomes steht dabei ganz klar der neue Homeview-Hub, der vom Homepod Mini und zahlreichen anderen smarten Gadgets unterstützt wird. Doch für deutsche Apple-Fans gibt es einen großen Haken.

Homeview-Hub: Deutsche Apple-Fans gehen leer aus

Beim Homeview-Hub handelt es sich um ein 7‑Zoll-großes Display, das auf einer stationären Halterung samt integriertem Lautsprecher befestigt ist. Wer will, kann das Display aber auch in einer Wall-Mounted-Version kaufen und es stattdessen an der Wand anbringen. Mit an Bord sind Mikrofone, eine Kamera sowie Siri AI. Über die Kamera kann der Homeview-Hub verschiedene User:innen im Haushalt erkennen und ihnen personalisierte Homescreens anzeigen lassen. Bis zu sechs Personen kann sich der smarte Hub dabei merken.

Wie bei vielen anderen smarten Hubs mit Display können über das Gadget auch Videoanrufe per Facetime geführt, Musik abgespielt und eben dein Smarthome gesteuert werden. Die Steuerung erfolgt dabei über Touch-Eingaben oder per Sprachsteuerung und Siri. Smarthome-Dashboards werden dabei in neun Kacheln auf dem viereckigen Display unterteilt. Mit ausreichend kompatiblen Geräten können sich User:innen also auch neun Videofeeds von Überwachungskameras gleichzeitig auf dem Homeview-Hub anschauen.

Gerade in Verbindung mit einem iPhone, auf dem Apple Intelligence aktiviert ist, soll Siri AI auf dem Homeview-Hub ihre Stärke demonstrieren. Dann kann die KI das Smartphone nach Nachrichten und Kalendereinträgen oder etwa Playlists bei Apple Music durchsuchen, um personalisierten Kontext über die Nutzer:innen zu erfahren. Wer kein iPhone mit Apple Intelligence nutzt, soll dennoch von Siris neuem Wissen, Konversationsfertigkeiten und „verbesserter Musiksuche“ profitieren.

Siri AI ist auch der Grund, warum deutsche und europäische Apple-Fans im Allgemeinen einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im Kleingedruckten der Ankündigung des Smarthome-Hubs steht, dass das Gadget vorerst nicht in der EU erscheinen wird. Da Siri AI nicht in iOS in der EU verfügbar ist, bleibt auch das Gadget vorerst vom Markt fern. Wann sich das ändern wird, ist nicht klar. In anderen Märkten startet der Homeview-Hub zum Preis von 299 US-Dollar.

Homepod Mini mit integrierter Siri

Der neue Homepod Mini der zweiten Generation lässt sich aber hierzulande problemlos vorbestellen. Apple bietet den smarten Speaker für 169 Euro in Grün, Weiß, Blau, Pink und Schwarz an. Die Auslieferungen sollen ab dem 30. Oktober 2026 starten. Wie schon der Homeview-Hub unterstützt auch der Homepod Mini 2 Siri AI.

So kann ebenfalls ein iPhone mit Apple Intelligence verknüpft werden, um personalisiertere Antworten zu bekommen. Allerdings wird die KI erst per Update nachgereicht. Selbiges wird hierzulande dann wohl ausgesetzt. Wer den Homepod Mini 2 kauft, muss also auf die intelligentere Version von Siri verzichten und stattdessen mit dem regulären KI-gestützten Sprachassistenten vorliebnehmen.

Abgesehen von den KI-Neuerungen liefert der Homepod Mini der zweiten Generation jetzt nicht nur allein 360-Grad-Sound, sondern kann auch als Stereopaar und an einem Mac genutzt werden. In Verbindung mit dem neuen Apple TV 4K sind sogar vier Speaker gleichzeitig möglich, die einander im Raum erkennen und so den Sound der TV-Wiedergabe optimieren.

Neu ist auch das sogenannte „Sound Glow“. Auf der Oberseite des Homepod Mini 2 zeigt das Gerät eine Visualisierung des wiedergegebenen Sounds. Der smarte Speaker reagiert in Echtzeit auf Bässe und Höhen und nutzt für die farbliche Abstimmung die Cover-Farben von den gespielten Alben. Zu guter Letzt kann der Homepod Mini 2 natürlich auch ins Smarthome integriert werden, um Geräte per Spracheingabe zu steuern und Benachrichtigungen laut im Raum abzuspielen.

Neues Apple TV 4K mit alter Siri

Ebenso sieht es beim neuen Apple TV 4K aus. Das Gerät funktioniert dank Matter-Untertützung ebenfalls als Smarthome-Zentrale. Das war aber schon beim Vorgänger der Fall. Neu sind ein schnellerer Prozessor, der mehr Rechenleistung und dank eines Decoders qualitativ hochwertiges Streaming bei niedriger Bandbreite ermöglichen soll. In der Theorie war das neue Apple TV 4K damit auch fit für Apple Intelligence oder vorrangig Siri AI. Dass die Box darauf ausgelegt ist, zeigen die drei integrierten Fernfeldmikrofone, mit der man das Apple TV freihändig bedienen können soll.

In der Praxis schaltet Apple die neue Version von Siri in tvOS 27.2 jedoch nur in sieben Ländern frei. Deutschland gehört nicht dazu. Die Mikrofone lassen sich zwar nutzen, allerdings nur mit der alten Version von Siri. Vorbestellen lässt sich die Streaming-Box ab sofort. Ausgeliefert wird ab dem 13. November. Der Preis liegt bei 349 Euro.

Smarte Türschlösser, Klingeln und Thermostate von Apple und LG

Zu guter Letzt hat Apple die Home Collection vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Gadgets von Thermostaten über Temperatursensoren bis zu smarten Türschlössern. Diese sind in Zusammenarbeit mit LG Electronics und Schneider Electric entstanden. Apple verspricht, dass sie sich allesamt mit nur einem Fingertippen mit Apple Home verbinden und nutzen lassen. Die Steuerung erfolgt über die Home-App und benötigt keinerlei Anwendung von Dritten. Neben Apple Home unterstützen die Geräte auch Matter, um sie in andere Systeme wie Home Assistant integrieren und vernetzen zu können.

Im Bereich der Eigenheimüberwachung bietet Apple eine LG‑Videotürklingel mit 2,5-K-Auflösung (250 Dollar), eine Flutlichtkamera mit Bewegungsmelder (400 Dollar) sowie eine Outdoor-Kamera mit Nachtsicht (300 Dollar) und eine Indoor-Kamera (200 Dollar) an. Alle Kameras funktionieren mit iCloud Plus, wodurch User:innen auf die Aufzeichnungen der vergangenen zehn Tage zugreifen können. Apple Intelligence kann dabei sogar die Aufnahmen durchsuchen und zusammenfassen, was darin passiert.

Daneben gibt es noch ein smartes Türschloss, für 350 Dollar, das Nutzer:innen und deren Apple-Produkte über Ultra-Breitband erkennt und automatisch die Tür öffnen kann. Wer die automatische Erkennung nicht nutzen will, kann iPhone oder Apple Watch aber auch an den integrierten Scanner halten oder einen PIN‑Code eingeben. Zudem bietet das Türschloss ein „verstecktes Backup-Schlüsselloch“.

Zu guter Letzt gibt es zwei Thermostate für je 200 Dollar, eins von LG, eins von Schneider Electric. So sollen Apple-User:innen die Wahl haben, welches Gerät mehr zu ihrem Smarthome-Ökosystem passt. Die Thermostate können dabei mit separat erhältlichen Temperatursensoren (je 40 Dollar) gekoppelt werden oder die Temperaturfühler nutzen, die im Homeview-Hub, dem Homepod oder Homepod Mini enthalten sind. Sämtliche Produkte der Collection sollen ab Dezember 2026 bei Apple verfügbar sein.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren