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Was Klopp mit dem Wiesn-Besuch des FC Bayern zu tun hat

Sport

02.09.2026 • 13:32 Uhr

Der traditionelle Oktoberfest-Besuch gehört zu den beliebtesten Pflichtterminen im Kalender des FC Bayern. Doch wegen eines Beschlusses des FIFA-Rates wurde die Suche nach einem passenden Termin diesmal zu einem kleinen Kraftakt.

Eine Wiesn ohne die Stars des FC Bayern? Eigentlich undenkbar. Doch beim anstehenden Oktoberfest sind die Gelegenheiten für den traditionellen Mannschaftsbesuch so rar wie selten zuvor.

Grund ist ein Beschluss des FIFA-Rates aus dem Jahr 2023, wonach die bisherigen Länderspielpausen im September und Oktober zu einer großen Abstellungsperiode mit vier Partien zusammengelegt wurden.

Eberl: „Ein Stück bayerischer Tradition geht verloren“

Die Folge: Die zahlreichen Nationalspieler des Rekordmeisters sind während Münchens fünfter Jahreszeit fast durchgehend mit ihren Verbänden unterwegs. Obendrein entfallen dadurch auch die beliebten Wiesn-Heimspiele, bei denen sich der FC Bayern in der Vergangenheit oftmals besonders treffsicher präsentiert hatte.

„Aus sportlicher Sicht hat die Reform Vorteile, aber natürlich geht ein Stück bayerischer Tradition verloren, was viele FC-Bayern-Fans zu Recht bedauern“, sagte Sportvorstand Max Eberl bereits vor einem Jahr dazu.

Ganz ausfallen soll der traditionelle Mannschaftsbesuch auf dem größten Volksfest der Welt trotzdem nicht. Für den Verein und seinen Bier-Sponsor besitzt der Termin schließlich erhebliche Bedeutung. Entsprechend intensiv wurde hinter den Kulissen nach einer Lösung gesucht – und dabei spielte sogar Jürgen Klopp eine Rolle.

Oktoberfest-Besuch: FC Bayern bleibt wenig Spielraum

Nach SPORT1-Informationen werden die Bayern am ersten Wiesn-Sonntag, dem 20. September, auf dem Fest erscheinen. Viel Spielraum bleibt ihnen ohnehin nicht.

Zwar empfängt der Rekordmeister bereits am Freitag zuvor Union Berlin. Ein Besuch direkt am Samstag zum Anstich kam jedoch nie ernsthaft infrage – schon aus Platzgründen und weil der Auftritt der Mannschaft im Trubel des Eröffnungstages deutlich weniger Wirkung entfalten würde.

Damit bleibt praktisch nur der Sonntag. Denn bereits am Montag beginnt für viele Stars die Reise zu ihren Nationalmannschaften.

Zwischenzeitlich stand allerdings selbst dieser Termin auf der Kippe. Beim DFB wurde darüber diskutiert, zahlreiche Nationalspieler schon einen Tag früher nach Herzogenaurach zu bestellen. Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp hätte dadurch zusätzliche Zeit mit seiner Mannschaft gewonnen.

Dieser Plan ist inzwischen vom Tisch. Hinter den Kulissen wird allerdings weiterhin für möglich gehalten, dass einzelne Spieler bereits am Sonntag beim DFB eintreffen. Dass Bayern-Profis direkt vom Biertisch im Festzelt zum „Home Ground“ nach Herzogenaurach weiterreisen, ist allerdings eher unwahrscheinlich.

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