Was läuft zwischen Bara und Krösche?
Startseite Eintracht Was läuft zwischen Bara und Krösche? Von: Jörg Hanau, Jörn Polzin Uns auf Google folgen Markus Krösche steht in der Kritik. Der Eintracht-Sportvorstand macht private Geschäfte mit der Frau des Spielerberaters. Lange galt der Frankfurter Sportvorstand Markus Krösche als unantastbar. Er führte die Eintracht in eine neue, erfolgreiche Ära, ist einer der begehrtesten Manager Europas. Doch der Gegenwind, besser gesagt, der Orkan, dem er nun ausgesetzt ist, könnte dieser Ära ein baldiges Ende setzen. Sorgte schon sein Mailand-Flirt bei den Eintracht-Funktionären für Irritationen, legte der Boulevard nun nach: Krösche hat private Immobiliengeschäfte mit der Frau von Spielerberater Andy Bara getätigt und mit deren Hilfe ein Objekt auf der kroatischen Insel Dugi Otok erworben. Das bestreitet Krösche auch gar nicht. Neue Unterlagen eingereicht: Krösche bleibt Antworten schuldig Drei Spieler, die von Bara beraten werden, wechselten in diesem Zeitraum zur Eintracht: Jerome Onguene, Hrvoje Smolcic und Kristijan Jakic. Zwei von drei floppten. Pikant: Der gescheiterte Trainer Albert Riera zählt ebenfalls zu Baras Klienten. Absolut Eintracht - der Newsletter ⚽ Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der SGE-Community werden. So bleibst du immer auf dem Laufenden! HIER geht‘s direkt zur Anmeldung Der Fall besitzt Sprengkraft, da Sportdirektoren und Berater privat strikte Distanz wahren sollten, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Jene streitet Krösches Anwalt ab, auch der Frankfurter Aufsichtsrat, der Krösche um Klärung des Sachverhalts bat, teilte laut „Bild“ offiziell mit, dass es keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten gibt und Krösche „das Vertrauen des Aufsichtsrates“ genießt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Wie die FR erfuhr, legte Krösche dem Gremium nun zwar die Transferunterlagen aus dem Jahr 2022 vor. Ob es etwaige Gegengeschäfte mit Bara gegeben haben könnte, ist aus den Verträgen nicht ersichtlich. Interessant auch: Krösche hat seinerzeit seine geschäftlichen Beziehungen mit der Familie Bara dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Philip Holzer nicht angezeigt. Warum? Eine Frage, auf die sicherlich auch der Aufsichtsrat der Eintracht von seinem Sportvorstand eine Antwort erwartet.